3 Wobbler Typen, flach- tief tauchende und Schwimmwobbler

Mit dem Wobbler Typen auf Wolfsbarsch und Pollack, die künstlichen Köder sind nicht nur zum Hechtangeln gut, sondern auch zum Meeresangeln

Mit dem Wobbler auf Wolfsbarsch und Pollack deshalb für den Urlaub am Atlantik oder an der nördlichen Nordsee die Wobbler nicht zu Hause lassen!

3 Wobbler Typen, flach- tief tauchende und Schwimmwobbler

Diese beiden Angler fischen mit Wobblern vor den Felsen. Die starke Brandung lockt Wolfsbarsch und Pollack dicht ans Ufer, wo sie auf ihre Beute lauern.

Wobbler sind künstliche Köder, die in ihrer Form einem kleinen Fisch ähneln. Früher schnitzte man sie aus Holz, doch heute bestehen sie meist aus Kunststoff. Ein Wobbler sieht nicht nur aus wie ein Fisch er schwimmt auch wie ein krankes oder verletztes Fischchen durchs Wasser.

Holt man den Wobbler langsam ein, beginnt er nervös hin und her zu zappeln. Da verwundert es nicht, dass ihm die Wolfsbarsche nicht widerstehen können. Der Wobbler stammt ursprünglich aus Finnland, wo man ihn für das Hechtangeln entwickelte. Später wurde er in Amerika populär, dort allerdings als Köder für das Angeln auf Schwarzbarsche.

 

Die richtigen Wobbler Typen wählen

Man kann praktisch jeden Süßwasser-Wobbler auch zum Meeresangeln vom Strand oder vom Boot aus verwenden. Wer also bereits einige Hechtwobbler besitzt, kann sofort mit dem Meeresangeln beginnen.

Man unterscheidet zwischen drei Wobbler Typen, flachtauchende Schwimmwobbler, tief tauchende Schwimmwobbler (sie tauchen beim Abholen steil nach unten ab) und sinkende Wobbler (sie sinken, bis man sie wieder einholt). Viele von ihnen sind einteilig, aber manche besitzen auch Gelenke, damit sie sich auf-fälliger durchs Wasser bewegen können.

In allen Tiefen einsetzbar sind jene Modelle, die vorn eine verstellbare Tauchschaufel haben, mit der sich die Tauchtiefe einstellen lässt.

 

Tipp Wobbler ade!

Wer in Riff nähe angelt, sollte bedenken, dass der Grat schmal ist zwischen dem Angeln dicht am Felsen, das den Pollack hervorlockt, und dem nächsten Hänger, dem der Wobbler zum Opfer fallen kann. Wobbler sind teuer.

 

Wilder Wolfsbarsch

Wolfsbarsche sind bei Anglern beliebt, weil sie gut kämpfen und sehr schmackhaft sind. Allerdings sollte man daran denken, dass der Wolfs-barsch-Bestand durch Überfischung stark gefährdet ist, und man sollte deshalb die kleinen Exemplare immer zurücksetzen. Vom Ufer aus: Das Spinnangeln mit Wobblern von Felsen aus ist ideal zum Angeln auf Wolfsbarsch.

Wenn der Wolfsbarsch jagt, schwimmt er in unterschiedlichen Tiefen. Der Angler kann sich darauf einstellen und die Tauchschaufel des Wobblers nach oben oder unten biegen, um die Tauchtiefe zu verändern. Hat er keinen verstellbaren Wobbler, muss er den Typ wechseln.

3 Wobbler Typen, flach- tief tauchende und Schwimmwobbler

Wobbler Typen. Eine Auswahl an Wobblern, die man im Meer verwenden kann. Einige besitzen Tauchschaufeln; der dritte Wobbler von oben hat ein Gelenk, damit er sich im Wasser bewegt.

 

 

Tauchwobbler für tief und flach

3 Wobbler Typen, flach- tief tauchende und Schwimmwobbler

Mit der Stellung der Tauchschaufel am Wobbler bestimmt man seine Tauchtiefe beim Einholen.

Wobbler werden am besten dort eingesetzt, wo breite Einschnitte die felsige Küste unterbrechen und das Wasser aufgewühlt ist. An solchen Stellen warten große Wolfsbarsche und Pollacks auf Beutefische, die sich in der Brandung verirrt haben. In dem unruhigen Wasser müssen sie sich schnell auf die vorüber schwimmende Beute stürzen und haben kaum Zeit festzustellen, ob es sich um einen Fisch oder um einen zappelnden Wobbler handelt.

Ein Versuch mit verschiedenen Wobbler Typen lohnt sich auch über felsigem Meeresgrund, in klaren Riffbereichen und in der Umgebung von Schiffsanlegestellen. Dabei wirft man den Wobbler recht weit aus und holt ihn so ein, als würde er wie ein Fisch von Felsen zu Felsen eilen.

Vom Boot aus: Beim Angeln auf Wolfsbarsch hängt einiges von den Gezeiten, der Tageszeit und dem richtigen Ort ab. Günstig ist die Dämmerungsphase am frühen Morgen oder späten Abend. Setzt man einen normalen „Rapala“- Wobbler oder einen „Abu Killer“ ein, wird man überrascht sein, dass Wolfsbarsche mit diesen Wobblern auch noch recht nahe am Ufer aufzuspüren sind.

3 Wobbler Typen, flach- tief tauchende und Schwimmwobbler

Wobbler Typen. Dieser Wolfsbarsch ist auf einen Gelenkwobbler hereingefallen – den „Rapala“. Es handelt sich dabei um eine gute Imitation eines Sandaals.

Mit dem Wobbler auf Pollack Der Pollack ist nicht sehr wählerisch und geht auf praktisch alle Wobbler Typen los. Beim Angeln in Ufernähe eignen sich Plastikaale und Wobbler am besten. Auch hier wird das Fischen mit einer leichten Ausrüstung, bestehend aus einer 7-ft-Rute (2,1 m) und einer kleinen Multi- oder kräftigen Stationär Rolle zu einer sehr spannenden Angelei.

Wobbler Typen kann man auch zum Wrackfischen vom Boot aus einsetzen.

Dabei wirft man oberhalb des Wracks ein und gibt dem Wobbler Zeit, um sich in der richtigen Tiefe auffallend zu bewegen. Pollacks schwimmen in der Abenddämmerung häufig an die Oberfläche und springen manchmal sogar aus dem Wasser, wenn sie einen an der Oberfläche geführten Wobbler angreifen. Dann taucht der Fisch mit seiner „Beute“ senkrecht nach unten ab und kämpft dabei ununterbrochen.

In so einem Fall darf man nicht in Panik geraten. Nach dem ersten Abtauchen verlieren die darauffolgenden Fluchten schnell an Energie. Auch andere gute Kämpfer wie etwa Köhler nehmen Wobbler, während Makrelen lieber nach kleineren Spinnködern schnappen.

3 Wobbler Typen, flach- tief tauchende und Schwimmwobbler

Wobbler Typen. Dieser Pollack wurde in Ufernähe mit einem kleinen, flach eintauchenden Wobbler gefangen. Wobbler können je nach Aufgabe zwischen 2,5 cm und 30 cm lang sein.

 

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