Angeln am Fluss: Große Flussmündungen in Industriegebieten

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Angeln am Fluss: Erfolgreiche Strategien und Herausforderungen in Industriegebieten – Eine Untersuchung der vielfältigen Möglichkeiten

Angeln am Fluss in großen Flussmündungen, insbesondere in Industriegebieten, bietet eine faszinierende Mischung aus Herausforderung und Belohnung für Angler. Diese Gebiete sind oft reich an Vielfalt und bieten eine einzigartige Umgebung, in der verschiedene Arten von Fischen leben und gedeihen. Doch gleichzeitig stehen sie auch vor besonderen Herausforderungen durch menschliche Aktivitäten und Umweltfaktoren. In diesem Artikel werden wir uns mit den spezifischen Aspekten des Angelns an großen Flussmündungen in Industriegebieten befassen, die Möglichkeiten, die sie bieten, und die Techniken, die Angler anwenden, um erfolgreich zu sein.

Angeln am Fluss: Große Flussmündungen in Industriegebieten

Wer imstande ist, sich mit trübem Wasser und einer Landschaft aus Schiffswerften und Chemiefabriken anzufreunden, findet an vielen größeren Flussmündungen ausgezeichnete Angelmöglichkeiten. Der Grund kann dort sehr unterschiedlich beschaffen sein, etwa aus Kies, Felsbrocken, Schlamm oder Sand.

Angeln am Fluss: Große Flussmündungen in Industriegebieten

Angeln am Fluss. Es ist kein Geheimnis, dass man auch in verschmutzten Gewässern Fische fangen kann. Trotzdem sollten sich Angler weiterhin für sauberes Wasser engagieren.

 

Angeln am Fluss, Sommerfische

Von allen Fischarten sind Plattfische und Aale in Flussmündungen am häufigsten vertreten und am leichtesten zu fangen. Aber auch Zander, kapitale Karpfen und Weißfische sind im Brackwasser zu finden.

Flundern lieben es, sich im Schlamm einzugraben. Gibt es in der Flussmündung darüber hinaus auch tiefe Fahrrinnen, um so besser für die Flundern. Sie zu fangen ist keine Hexerei. Man muss nur einen Köder verwenden, der auch auf dem natürlichen Speiseplan des Fisches steht.

Butterkrebse sind bekanntlich besonders fängig. Allerdings sind die Geschmäcker der Flundern von Flussmündung zu Flussmündung verschieden. In einigen Mündungsgebieten, beispielsweise der Elbe, beißen die Flundern auch gut auf toten Stint. Wie so oft beim Angeln, gibt es auch für Mündungsbereiche keine unumstößlichen Regeln. An bestimmten Tagen können Schalentiere, Makrelenfetzen und Wattwürmer erfolgreich als Köder auf Flundern eingesetzt werden.

Aale ziehen weiter als jede andere Fischart den Fluss hinauf und scheinen verschmutztes Wasser besser zu vertragen. Man fängt sie sowohl im unmittelbaren Mündungsbereich als auch im daran angrenzenden Unterlauf des Flusses.

Die meisten Aale sammeln sich an künstlichen oder natürlichen Hindernissen, wie zum Beispiel Felsen, Hafenmauern, Schiffsanlegestellen und Abwasserkanälen. Sie fressen mit größter Vorliebe Krebse, doch wenn man keine frischen oder gefrorenen Butterkrebse bekommen kann, lassen sich alternativ auch Wattwürmer hervorragend einsetzen.

Schollen ziehen im Frühjahr in die Flussmündungen, und obwohl sie im Prinzip mit den gleichen Methoden wie Flundern gefangen werden, bieten sie doch eine angenehme Abwechslung. Schollen fressen mit Vorliebe ganz kleine Muscheln. Daher überrascht es nicht, dass man sie häufig in der Umgebung von Muschelfeldern vorfindet. Der mit Abstand beste Köder auf Schollen ist allerdings zweifellos der Butterkrebs.

Sowohl Schollen als auch Flundern werden auch in sehr flachem Wasser angetroffen, weshalb der Angler auch ruhig einmal kurze Würfe riskieren sowie weniger erfolgversprechende Stellen ausprobieren sollte. Klieschen trifft man gewöhnlich über sauberem, sandigem Grund an, doch sie vertragen auch Schlamm. Sie sind unproblematisch zu fangen. Der beste Klieschenköder ist der Wattwurm, garniert mit einem kleinen Makrelenfetzen.

Man fängt Klieschen vom Strand aus sowie von Kaimauern und Schiffsanlegestellen, am besten nachts. Die Fische warten gern hinter Sandbänken auf angespülte Nahrung.

Angeln am Fluss: Große Flussmündungen in Industriegebieten

Angeln am Fluss. Langsam fährt ein Boot durch einen Hafen, der an einer Flussmündung liegt. Der unerfahrene Angler ahnt nicht, welch gute Angelmöglichkeiten es hier gibt.

 

Wintergäste beim Angeln am Fluss

Manche Fischarten kommen mehr oder weniger nur als Gäste in die heimischen Flussmündungen. Während des kalten Winterwetters bleiben sie dort für eine kurze Zeit im vergleichsweise ruhigen, besser geschützten Wasser, bevor sie wieder ins offene Meer zurückkehren.

Wittlinge: Gibt es in einer Flussmündung Krabben, bestehen gute Aussichten, dass im Oktober oder November die Wittlinge hereinziehen. Sie lieben Krabben. Als Köder auf Wittlinge sind Krabben allerdings nicht geeignet. Diese Fische sind in der Lage, die weichen Krabben vom Haken zu entfernen, ohne anzubeißen. Wattwürmer und Makrelen sind als Köder wesentlich besser geeignet.

In den sandigen Bereichen einer Flussmündung angelt es sich im allgemeinen nach Einbruch der Dunkelheit am besten. Dann kommen die Fischschwärme nahe ans Ufer und können selbst von unerfahrenen Werfern erreicht werden. Es empfiehlt sich ein Rig mit drei Haken, denn es ist keine Seltenheit, dass man man zwei oder drei Fische auf einmal fängt.

Junge und ausgewachsene Dorsche ziehen im November und Dezember in manche Flussmündungen, wo sie dann auch überwintern. Sie mögen es ganz gerne, wenn das Wasser rau und die Strömung etwas kräftiger ist und bevorzugen die tieferen Bereiche der Flussmündung.

Kaimauern und Schiffsanlegestellen sind gute Fangplätze, weil man von dort aus auch tieferes Wasser erreicht, das ansonsten außerhalb der Wurfweite wäre. Dorsche fressen eigentlich alles, aber die besten Köder sind zweifellos der Wattwurm und der Seeringelwurm, dicht gefolgt von tiefgefrorenen Butterkrebsen.

Gibt es in der Flussmündung Steine, sind Krebse unter Umständen fängiger. Weitere gute Köder auf Dorsch sind Muscheln, Heringsfetzen und Makrelen.

Angeln am Fluss: Große Flussmündungen in Industriegebieten

Angeln am Fluss. Aale vertragen schmutziges Wasser ohne Probleme. Da sie im gesamten Mündungsbereich großer Flüsse verbreitet sind, bereitet es keine Schwierigkeiten, sie zu fangen. Kein Wunder also, dass Aale bei Anglern so beliebt sind.

 

Frische Köder sammeln

An vielen Flussmündungen ist der Grund sehr abwechslungsreich beschaffen und hat für den Angler jederzeit ein breites Angebot an frischen Ködern bereit. Sich genauer mit diesen Ködern zu befassen führt auch zu einem besseren Verständnis der Situation an einer Flussmündung. Der Angler erkennt das natürliche Zusammenspiel von Nahrungsangebot und Fischart.

Wattwürmer findet man in sandigen Strandabschnitten und im Watt. Man braucht nur auf die verräterischen, spiralenförmigen Kotspuren im Sand zu achten. Mit einer Forke kann man sie dann aus den U-förmigen Gängen ausgraben.

Seeringelwürmer (Nereiden) finden sich zwischen Tang und Steinen. Sie sind in vielen Situationen fängiger als der Wattwurm. Wer Seeringelwürmer selbst sucht, hat einen besseren Köder als derjenige, der sie kauft. Butterkrebse haben gerade ihre alte, zu klein gewordene Schale verlassen. Unter der alten Schale bildet sich eine neue, und wenn es für den Krebs an der Zeit ist, die zu klein gewordene Schalte abzuwerfen, platzt diese seitlich auf, und der Krebs schlüpft heraus.

Die neue Schale ist noch sehr weich und der Krebs äußerst verletzlich. In diesem Stadium nennt man ihn Butterkrebs. Fische lieben Butterkrebse. Als Köder sind sie am besten geeignet, wenn die alte Schale gerade anfängt, sich abzulösen.

Butterkrebse findet man ganzjährig. Und zwar in allen Winkeln und Nischen, die Schutz bieten. Sei es unter Steinen, Felsen, Kraut, Reifen oder inmitten eines Holzhaufens. Es ist übrigens keineswegs notwendig, einen ganzen Butterkrebs auf einmal anzubieten. Sparsamer und für den Fisch interessanter ist es, wenn man ihn mit einer Schere auseinanderschneidet, so dass er seinen Duft entfalten kann. Weil der Krebs so weich ist, bindet man ihn mit einem elastischen Band am Haken fest. Solche Bänder findet man in den Kurzwarenabteilungen von Kaufhäusern.

Angeln am Fluss: Große Flussmündungen in Industriegebieten

Angeln am Fluss. Kaltes Wetter, hohe Flut und tiefes Wasser ziehen die Dorsche an. Voraussetzungen, die sie für Angler an Flussmündungen zu einer besonderen Herausforderung machen.

 

Vorsicht

Tiefer Schlamm und Treibsand machen manche Flussmündungen zu tückischen Angelbereichen. Tiefe Kanäle bieten zwar bei Ebbe eine großartige Angelei, füllen sich jedoch bei Flut ganz schnell und schneiden einen unvorsichtigen Angler leicht vom Ufer ab. Als Grundregel gilt, „Zweifelst du an einem Ort, so bleibe besser von ihm fort“. Nachts sollte sich nur hinauswagen, wer die Flussmündung wirklich gut kennt.

Angeln am Fluss: Große Flussmündungen in Industriegebieten

Angeln am Fluss. Das Nachtangeln macht sich an vielen Flussmündungen bezahlt. Ganz besonders, wenn Wittlinge vorhanden sind. Diese Fische kommen während der Dunkelheit häufig dicht ans Ufer, so dass keine Weitwürfe erforderlich sind.

 

Frisch fischt am besten

Viele Anfänger machen beim Meeresfischen den Fehler, völlig unbrauchbare Köder zu kaufen. Konservierte Köder sollte man in jedem Fall meiden. Sie werden meist in kleinen Plastikschachteln oder in Plastiktüten verschweißt angeboten. Tiefgefrorene Köder sind zwar besser als konservierte, doch am allerbesten sind mit Abstand frische Köder.

 

Wichtige Voraussetzungen

Von Bootsanlegestellen aus erreicht man gut die tieferen Standplätze der Fische. An den meisten Flussmündungen sind die Fangaussichten bei auflaufendem Wasser am besten. Auch ist die Windrichtung zu berücksichtigen. Bei Ostwind lohnt das Angeln kaum.

Angeln am Fluss: Große Flussmündungen in Industriegebieten

Angeln am Fluss. Sandige Uferabschnitte in Mündungsbereichen können oft nur mit Weitwurf-Methoden befischt werden, weil die Fische weitab in Rinnen stehen.

 

Rat im Club

Das Geheimnis des Fangerfolgs besteht darin, herauszufinden, welche Fischarten wo, zu welchen Zeiten mit welchen Ködern gefangen werden. Manche dieser Informationen erhält man in Angelgeschäften und von anderen Anglern. Am besten ist es jedoch, einem Verein beizutreten. Clubmitglieder geben nützliche Informationen einfach viel bereitwilliger preis, wenn der Fragende zum Verein gehört.

 

Fragen und Antworten

Wie Angeln am Fluss?

Das Angeln am Fluss kann eine äußerst lohnende Erfahrung sein, erfordert aber auch spezifisches Wissen und Techniken, die sich von anderen Angelarten unterscheiden. Beim Flussangeln ist es wichtig, die Strömungsverhältnisse, die Struktur des Flussbettes und die Verhaltensweisen der Fische zu verstehen.

  • Wahl des richtigen Standorts: Die besten Stellen zum Angeln im Fluss können Einläufe, Buhnen, Kehrwasserbereiche und die Mündungen von Nebenflüssen sein. Diese Bereiche sind oft reich an Nahrung und bieten Fischen Schutz vor der Strömung. Ein gutes Beispiel ist die Mündung eines Flusses, wo Süß- und Salzwasser aufeinander treffen und ein Eldorado für Angler sein kann, wie auf Fang mehr – das Angelmagazin beschrieben.
  • Anpassung an die Strömung: Die Strömung in einem Fluss kann sehr stark sein, was spezielle Techniken und Ausrüstung erfordert. Schwere Gewichte können notwendig sein, um den Köder in Position zu halten. Ein Beispiel für das Angeln in starker Strömung wird in einem Video auf YouTube demonstriert.
  • Köder und Techniken: Abhängig von den Zielarten können verschiedene Köder und Techniken zum Einsatz kommen. Beim Raubfischangeln wie dem Hechtangeln ist die Wahl des richtigen Spots entscheidend, und es gibt spezifische Stellen, die für den Fangerfolg besser geeignet sind, wie auf Blinker erläutert wird.
  • Verhalten der Fische: Fische in Flüssen folgen oft bestimmten Routen und halten sich an bestimmten Stellen auf. Es ist wichtig, diese Muster zu erkennen.

Welche Köder zum Angeln am Fluss?

Beim Angeln am Fluss ist die Auswahl des richtigen Köders entscheidend für den Angelerfolg. Die Wahl des Köders hängt von der Zielart ab, aber hier sind einige allgemeine Optionen:

  • Gummiköder: Diese sind besonders beim Zanderangeln im Fluss beliebt, da sie in verschiedenen Formen und Farben erhältlich sind und eine gute Imitation von Beutefischen bieten. Sie können je nach Bedingungen und Zielart angepasst werden (Lieblingsköder).
  • Spinner und Spinnerbaits: Diese sind effektiv für Raubfische wie Hecht, da sie durch ihre drehende Bewegung Vibrationen und visuelle Reize erzeugen, die Raubfische anlocken können (Blinker).
  • Wobbler (Crankbaits und Twitchbaits): Diese Köder imitieren kranke oder verletzte Beutefische und können in verschiedenen Wassertiefen eingesetzt werden, um Hechte und andere Raubfische zu überlisten (Blinker).
  • Köderfisch (Deadbait): Das Angeln mit totem Köderfisch ist eine sehr beliebte Methode für Raubfische wie Hecht, Zander und Barsch. Der natürliche Geruch und die Form des Köderfisches können sehr verlockend für Raubfische sein (Balzer).
  • Naturköder: Je nach Zielfisch können auch Naturköder wie Würmer, Maden oder Insekten sehr effektiv sein.

Wo stehen Raubfische im Fluss?

Raubfische im Fluss bevorzugen Standorte, an denen sie sich vor der Strömung schützen, auf Beute lauern und schnell auf Nahrungsquellen zugreifen können. Hier sind einige typische Standorte, an denen Raubfische häufig anzutreffen sind:

  • Buhnen: Diese durch Menschenhand geschaffenen Strukturen brechen die Strömung und bieten Fischen Schutz und gute Versteckmöglichkeiten. In den ausgespülten Bereichen hinter den Buhnen können sich Raubfische aufhalten, um auf Beute zu lauern (Clickbaits.de).
  • Kehrwasser: Dies sind Bereiche, in denen die Strömung langsamer ist oder sich umkehrt. Hier können Raubfische ruhen und auf vorbeitreibende Beute warten.
  • Unterwasserstrukturen: Dazu gehören versunkene Bäume, Felsen oder andere Hindernisse im Wasser. Diese Strukturen bieten Raubfischen Schutz und sind oft Jagdgebiete für Fische, die auf vorbeiziehende Beutefische warten (Echtguterfang.com).
  • Flachwasserbereiche und Schattenplätze: Im Sommer, wenn das Wasser warm ist und der Sauerstoffgehalt abnimmt, suchen Raubfische oft kühleres, sauerstoffreiches Wasser in Flachwasserbereichen oder Schattenplätzen (Uli Beyer).
  • Warmwassereinläufe: Einläufe von warmem Wasser, wie sie zum Beispiel bei Kraftwerken vorkommen, können Raubfische anziehen, da sie oft eine höhere Konzentration an Beutefischen aufweisen ([Clickbaits.de](https://clickbaits.de/blog/raubfische-finden-angelstellen-finden/

 

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