Die Nidda in Frankfurt am Main ,Angelrevier vor der Haustür:

Die Nidda in Frankfurt am Main, ein Nebenfluss des Mains, der durch das Stadtgebiet von Frankfurt fließt und das Angeln vor der Haustür ermöglicht

Die Nidda in Frankfurt am Main kommt aus der nördlich von Frankfurt gelegenen fruchtbaren Ebene der Wetterau und mündet zwischen den Stadtteilen Frankfurt-Nied und Höchst in den Main. In den frühen sechziger Jahren war der Nidda – vor allem in ihrem Unterlauf – Gewalt angetan worden.

Die Nidda in Frankfurt am Main ,Angelrevier vor der Haustür:

Hier, wo die Nidda in Frankfurt am Main die Stadtteile Hausen und Praunheim voneinander trennt, können die Frankfurter vor ihrer Haustür auf Barben und Nasen angeln.

 

Die Nidda in Frankfurt am Main ,Angelrevier vor der Haustür:

Man zwängte sie in ein begradigtes und kanalisiertes Flussbett, baute Wehre, trennte die Altarme ab, legte Feuchtgebiete trocken und führte Abwässer ein. Mit dem Artenreichtum an Pflanzen und Fischen war es erst einmal vorbei.

 

Gewässertipp Hessen, die Nidda in Frankfurt am Main

Die Nidda in Frankfurt am Main ,Angelrevier vor der Haustür:

Der Unterlauf der Nidda führt durch den Norden Frankfurts. Sie mündet bei Höchst in den Main.

 

Die Nidda in Frankfurt am Main, Wiederbelebungsversuch

In den 80er Jahren regte sich Bürgerunmut, und die Forderung nach einer „Renaturierung“ der Nidda wurde laut. Vor allem die Fischereivereine setzten sich dafür ein, dass aus dem sterilen Kanal wieder ein erlebenswerter Fluss wurde.

Die Bundesgartenschau 1989, die im Frankfurter Uferbereich der Nidda stattfand, war ein weiterer Schritt in Richtung Wiederbelebung der Nidda. Fortgesetzt wurden diese Bemühungen durch die Gründung der Nidda-Interessengemeinschaft. Ihr geht es darum, frühere Umweltsünden gutzumachen.

Heute stellt man durch Uferbepflanzungen die wichtigen Gelegegürtel, die als Unterstände und Laichplätze dienen, wieder her. Durch Besatzmaßnahmen konnten die fast ausgestorbene Fischarten, wie Forelle, Nase und Barbe, im Fluss wieder heimisch werden. Dies gilt vor allem für den Oberlauf der Nidda nördlich von Frankfurt.

Mittlerweile profitieren aber auch die am Unterlauf ansässigen Vereine davon, denn hier sind Barbe und Nase ebenfalls wieder häufiger zu finden. Einer der Fischereivereine am Unterlauf der Nidda ist der Angelsportverein Heddernheim, der die acht Kilometer lange Strecke von Heddernheim bis Praunheim bewirtschaftet. Die obere Grenze bildet die Straßenbrücke der Homburger Landstraße unweit der Autobahnbrücke der A 661, die von Frankfurt nach Bad Homburg führt. Von hier aus geht es abwärts bis zur Praunheimer Straßenbrücke.

Teilweise darf nur eine Uferseite befischt werden, genaue Angaben stehen auf der Tageskarte.

 

 

Seerosenfelder

Die Nidda in Frankfurt am Main ist in diesem Abschnitt etwa 30 Meter breit. Die gleichmäßige Wassertiefe liegt bei drei Metern. Überhängende Bäume säumen die Ufer, in den Sommermonaten machen sich mancherorts Seerosenfelder breit.

Die Abschnitte mit gutem Bestand an Wasserpflanzen sind immer fängige Angelplätze, besonders an der Nidda, in der es sonst kaum Untiefen, versunkenes Holz oder andere Verstecke gibt. Hier halten sich bei Tag und Nacht große Karpfen auf. Dass es sie hier gibt, die ganz Großen, wird von den Karpfenanglern nicht erst seit dem Zeitalter des Boilieangelns immer wieder bewiesen. Und sollten Sie einmal einen Schwarm Nasen aufspüren, denken Sie bitte daran, mit wieviel Mühe diese Fische wieder eingebürgert wurden. Sie sind im Oberlauf noch ganzjährig geschützt.

Barben Angler versuchen ihr Glück am besten unterhalb der Wehre, wie etwa am Hausener Wehr. Als Köder sind Wurmbündel zu empfehlen, die mit dem Bodenblei am 4er Haken angeboten werden.

Raubfischangler sollten hier mit der Spinnrute fischen. Auf die Zeiten, im Unterlauf der Nidda wieder gezielt auf Forellen fischen zu können, müssen die Frankfurter Angler allerdings noch warten.

Die Nidda in Frankfurt am Main ,Angelrevier vor der Haustür:

Die Nidda in Frankfurt am Main. Die Wehre in der Nidda sind bevorzugte Angelplätze der Heddernheimer, Praunheimer oder Hausener Angler. Hier sind die Strömungsverhältnisse für Barben und Döbel gut.

Welse im Altwasser

Rund zehn Kilometer weiter abwärts wird die Nidda vom Angler-Verein Frankfurt/M.-Nied betreut. Die Strecke ist nur etwa 1,2 Kilometer lang, dennoch ist sie nicht überfischt.

Und noch ein Tipp: Mit der Gastkarte haben Sie die Möglichkeit, in einigen der Altarme zu fischen, die für ihren sehr guten Fischbestand bekannt sind. Da wäre zunächst der Grill’sche Altarm mit seinem schönen Bestand an Welsen. Die Spitze an der Verengung des Altarmes ist als guter Fangplatz bekannt. Gehen im Herbst die Seerosen zurück, werden hier große Hechte und Zander mit der Spinnangel gefangen.

Schwimmwobbler lassen sich am besten zwischen den abgestorbenen Stängeln hindurchmanövrieren. Auch kapitale Karpfen beherbergt das Altwasser. Da es hier einen üppigen Seerosenbestand gibt, sollten Sie nicht zu leichtes Gerät beim Karpfenansitz verwenden. Nur wenige hundert Meter entfernt liegt das zweite Altwasser, das für Nidda-Gastangler frei ist. Das Kellerseck ist als gutes Schleiengewässer bekannt. Bevorzugter Angelplatz ist das Ufer gegenüber dem Anglerheim.

 

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