Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

Teile die Seite, wenn sie dir gefällt. Danke

Anfüttern mit dem Katapult. Egal ob für Karpfen, Brassen oder andere Friedfische. Meisterangler Andy Love verrät die besten Techniken

Du möchtest gezielt mehr Fische fangen und deine Angelstelle auf große Distanz präzise anfüttern? Mit dem richtigen Katapult und ein paar Profi-Tricks wird das zum Kinderspiel! Meisterangler Andy Love zeigt dir in diesem Ratgeber, wie du verschiedene Katapult-Typen optimal einsetzt, typische Fehler vermeidest und das Maximum aus deinem Angelplatz herausholst. Egal, ob du Karpfen, Brassen oder andere Friedfische anlocken willst – hier erfährst du, wie du mit einfachen Mitteln deine Fangchancen deutlich steigerst.

Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

Anfüttern mit dem Katapult

Anfüttern mit dem Katapult ist eine vielseitige und effektive Methode, um Fische auch auf größere Distanzen gezielt anzulocken – besonders dann, wenn das Ausbringen von Futter per Hand durch Wind oder große Entfernungen nicht möglich ist. Im Folgenden werden die Vorteile, Typen und die richtige Handhabung des Futterkatapults detailliert dargestellt.

Wann kommt das Katapult zum Einsatz?

  • Bei ungünstigem Wind, der das präzise Ausbringen von Futter von Hand verhindert.

  • Wenn die Fische weit vom Ufer entfernt stehen und mit der Hand nicht mehr erreicht werden können.

  • Immer dann, wenn punktgenaues Anfüttern auf größere Distanz gefragt ist.

Vorteile des Futterkatapults

  • Ermöglicht das Anfüttern auf große Distanzen mit hoher Zielgenauigkeit.

  • Verschiedene Katapulttypen erlauben die Anpassung an Köderart und Entfernung.

  • Flexibel einsetzbar für verschiedene Futtersorten. Von feinem Lockfutter bis zu schweren Boilies.

  • Spart Zeit und Kraft im Vergleich zum Werfen von Hand.

Katapulttypen im Überblick

  • Katapulte zum losen Anfüttern.

    • Ideal für Maden, Caster oder Hanfkörner.

    • Kleine, leichte Körbe und dünne Gummis für Entfernungen bis ca. 15 Meter.

    • Besonders geeignet für das präzise Anfüttern auf engem Raum, z.B. im Kanal.

  • Flusskatapulte.

    • Größere Körbe und stärkere Gummis.

    • Für größere Futtermengen und Entfernungen bis etwa 30 Meter.

    • Auch für andere Gewässertypen geeignet, wenn viel Futter weit hinaus muss.

  • Grundfutterkatapulte.

    • Sehr starke Gummis und feste Körbe, damit Futterbälle nicht verformt werden.

    • Für schwere Grundköder wie Semmelmehlbälle mit Maden auf 30 bis 60 Meter und mehr.

  • Spezialkatapulte (z.B. für Karpfenangler).

    • Sehr kräftige Gummis und Körbe, um große Mengen oder einzelne Boilies auf Distanzen über 100 Meter zu befördern.

Tipps für den richtigen Einsatz

  • Die richtige Handhabung ist entscheidend: Rechtshänder halten den Griff mit der linken Hand und ziehen den Korb mit der rechten zurück (bei Linkshändern umgekehrt).

  • Die Zielgenauigkeit und die optimale Auszugslänge des Gummis erfordern Übung. Windrichtung, Entfernung und Köderart müssen stets beachtet werden.

  • Katapult nie überdehnen – das schont das Material und verbessert die Präzision.

  • Immer Ersatzgummis und -körbe dabeihaben, da diese Teile durch den Gebrauch schnell verschleißen.

  • Die Futtermenge im Korb sollte nicht zu groß sein, um eine zu weite Streuung und Überfütterung zu vermeiden. Weniger ist oft mehr – zu viel Futter kann die Fische verscheuchen oder sättigen, bevor sie den Hakenköder finden.

Worauf beim Kauf zu achten ist

  • Hochwertige Katapulte besitzen stabile, gut konstruierte Körbe und langlebige Gummis.

  • Billige Modelle mit einfachen Kautschukkörben sind meist unpräzise und wenig haltbar – hier lohnt sich die Investition in Qualität.

Das Futterkatapult ist ein unverzichtbares Werkzeug für den modernen Angler, um auch unter schwierigen Bedingungen gezielt und effizient anzufüttern. Mit dem passenden Modell und etwas Übung lässt sich die Futtermenge punktgenau auf große Entfernungen ausbringen – und damit die Chance auf den Fang deutlich erhöhen.

Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

Um die weit draußen versammelten Karpfen mit Partikelködern oder Boilies anzufüttern, benötigt man einen besonderen Wurfstock oder, wie dieser Angler, ein sehr kräftiges Katapult.

 

Katapulte zum losen Anfüttern

Katapulte sind wahre Allrounder beim Angeln, wenn es darum geht, verschiedene Köder gezielt und effizient an den Angelplatz zu befördern. Besonders beim Anfüttern mit Maden, Castern oder Hanfkörnern sind sie unverzichtbar.

Die Auswahl des passenden Katapults hängt von mehreren Faktoren ab – insbesondere von der Ködermenge, der gewünschten Entfernung und dem Gewässertyp. Hier eine Übersicht der wichtigsten Katapulttypen und ihrer Einsatzmöglichkeiten.

  1. Kanalkatapulte
  • Aufbau:
    • Dünnes, leichtes Gestell
    • Dünnes, flexibles Gummi
    • Kleiner, weicher Korb
  • Köder:
    • Maden
    • Caster
    • Hanfkörner (kleine Mengen)
  • Entfernung:
    • Bis zu 15 Meter
  • Vorteile:
    • Sehr zielgenau
    • Ideal für das Ausbringen kleiner Ködermengen auf engstem Raum
    • Perfekt für das Fischen in Ufernähe und an engen Gewässern
  • Einsatzgebiete:
    • Kanäle
    • Kleine Flüsse
    • Seen mit kurzen Distanzen
    • Überall, wo konzentriertes, punktgenaues Anfüttern gefragt ist
  1. Flusskatapulte
  • Aufbau:
    • Größeres, stabileres Gestell
    • Dickeres, kräftigeres Gummi
    • Großer, weicher Korb oder netzartige Tasche
  • Köder:
    • Maden (größere Mengen)
    • Caster
    • Hanfkörner
    • Weitere kleine Köder
  • Entfernung:
    • Bis zu 30 Meter
  • Vorteile:
    • Geeignet für größere Ködermengen
    • Höhere Reichweite als Kanalkatapulte
    • Flexibel einsetzbar an verschiedenen Gewässertypen
  • Einsatzgebiete:
    • Flüsse mit breiteren Abschnitten
    • Große Seen
    • Überall, wo weiter entfernt gefischt wird
  1. Grundfutterkatapulte
  • Aufbau:
    • Sehr stabiles Gestell
    • Sehr starkes, dickes Gummi
    • Fester, starrer Korb, der das Futter nicht verformt
  • Köder:
    • Grundfutterbälle (z.B. Semmelmehlbälle mit Maden)
    • Schwere Ködermischungen
  • Entfernung:
    • 30 bis 60 Meter oder mehr
  • Vorteile:
    • Extrem hohe Reichweite
    • Geeignet für schwere Köder und große Ködermengen
    • Präzises Ausbringen auch auf große Distanz
  • Einsatzgebiete:
    • Sehr große, stehende Gewässer
    • Sehr breite Flüsse
    • Überall, wo auf sehr große Distanz gefischt werden muss

Mit der richtigen Auswahl des Katapults kann man das Anfüttern an fast jedem Gewässer optimal gestalten. Ob punktgenau an kleinen Kanälen, großflächig an breiten Flüssen oder auf große Distanz an Seen – für jede Situation gibt es das passende Katapult. Wer die verschiedenen Modelle und ihre Besonderheiten kennt, ist beim Angeln immer einen Schritt voraus!

 

Eine Auswahl von Katapulten

Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

  1. Boiliewurfstock
  2. Katapult für einzelne Boilies mit starkem Gummi und festem Korb
  3. Katapult für Partikelköder mit starkem Gummi und weichem Korb
  4. Kanalkatapult zum losen Anfüttern mit flachem Griff und weichem Korb
  5. Kabelbänder zum Reparieren von Katapulten
  6. Ersatzgummis für das Katapult
  7. Flusskatapult zum losen Anfüttern mit flachem, netzartigem Korb
  8. Flusskatapult zum losen Anfüttern mit Netzkorb
  9. KanaIkatapult zum losen Anfüttern mit feinem Gummi

 

Anfüttern mit dem Katapult. Andere Katapulte

Karpfenangler und sogenannte Specimenhunter nutzen verschiedene Spezialkatapulte, um gezielt und effizient große Mengen an Futter auf weite Distanzen zu befördern. Dabei kommen unterschiedliche Modelle und Bauarten zum Einsatz, die jeweils auf bestimmte Anforderungen zugeschnitten sind.

Katapulte zum losen Anfüttern.

  • Ausgestattet mit einem besonders starken Gummi und einem robusten, großen Korb.
  • Entwickelt, um große Mengen von Körnerködern (wie Mais, Hanf oder Pellets) auf Distanzen von bis zu 40 Metern zu schleudern.
  • Ideal, wenn viele Fische auf einer größeren Fläche angelockt werden sollen.
  • Besonders effektiv bei Wind oder wenn das Futter nicht mehr von Hand ausgeworfen werden kann.

Boilie-Katapulte.

  • Besitzen ebenfalls ein sehr starkes Gummi, jedoch einen kleinen, festen Korb.
  • Speziell konzipiert, um einzelne Boilies präzise und zielgenau über Entfernungen von 100 Metern oder mehr zu platzieren.
  • Ermöglichen ein punktgenaues Anfüttern, sodass der Köder direkt am gewünschten Angelplatz landet.
  • Besonders beliebt bei Karpfenanglern, die auf große Distanzen angeln und maximale Kontrolle über die Futterplatzierung wünschen.

Vorteile dieser Spezialkatapulte.

  • Hohe Reichweite und Präzision, auch bei schwierigen Bedingungen wie Gegenwind.
  • Anpassbare Modelle: Je nach Futtermenge, Köderart und gewünschter Distanz kann die Größe des Korbes und die Stärke des Gummis gewählt werden.
  • Schnelles und effizientes Anfüttern großer Flächen oder gezieltes Platzieren einzelner Köder.

Weitere Hinweise.

  • Katapulte und ihre Gummis unterliegen einem gewissen Verschleiß. Ersatzgummis und -körbe sollten stets mitgeführt werden.
  • Die richtige Handhabung und etwas Übung sind entscheidend, um die gewünschte Zielgenauigkeit und Reichweite zu erzielen.
  • Für besonders große Distanzen oder spezielle Anforderungen kommen neben Katapulten auch Wurfrohre oder Futterraketen zum Einsatz.

Diese Vielfalt an Katapulten macht sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug für moderne Karpfenangler und andere Spezialisten, die Wert auf effizientes und präzises Anfüttern legen.

 

Anfüttern mit dem Katapult. Variable Länge

Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

Üblicherweise werden Kabelbinder verwendet, um den Korb oder die Tasche mit dem Gummi zu verbinden, aber die hier gezeigte Befestigungsmethode ist neu: Indem das Gummi durch Löcher im Gestell gefädelt wird, bekommt es einen festen Sitz und kann im Nu in der Länge verstellt werden.

 

Welche Hand sollte man beim Anfüttern mit dem Katapult verwenden?

  • Für Rechtshänder.

    • Halten Sie den Griff des Katapults mit der linken Hand.

    • Spannen und bedienen Sie den Futterkorb mit der rechten Hand.

  • Für Linkshänder.

    • Greifen Sie den Griff mit der rechten Hand.

    • Bedienen Sie den Futterkorb mit der linken Hand.

Diese Vorgehensweise sorgt für maximale Kontrolle und Präzision beim Auslösen des Katapults. Dennoch empfiehlt es sich, auch den Umgang mit der jeweils anderen Hand zu üben. So können Sie beispielsweise mit einer Hand die Rute halten und mit der anderen das Katapult bedienen – ein entscheidender Vorteil, wenn Sie schnell und flexibel reagieren müssen.

Tipps für die Praxis.

  • Üben Sie das Anfüttern mit beiden Händen, um in jeder Angelsituation flexibel zu bleiben.

  • Achten Sie darauf, dass das Gummi des Katapults nicht verdreht oder beschädigt ist, um Verletzungen und Fehlwürfe zu vermeiden.

  • Kontrollieren Sie regelmäßig den Sitz des Futterkorbs, damit das Futter gleichmäßig und gezielt ausgeworfen wird.

Spezielle Techniken für das Angeln am Kanal.

  • Mit etwas Übung können Sie im Sitzen ein sogenanntes Kanalkatapult bedienen, während Sie gleichzeitig die Kopfrute mit dem Unterarm gegen den Oberschenkel drücken.

  • Es gibt spezielle Kanalkatapult-Modelle mit flachem Gestell, die unter den Oberschenkel geschoben werden. Diese ermöglichen es, den Futterkorb einhändig zu füllen und auszulösen – ideal, wenn Sie die andere Hand für die Rute benötigen.

Die richtige Handhabung des Katapults ist entscheidend für ein erfolgreiches und präzises Anfüttern. Üben Sie verschiedene Techniken und Handhaltungen, um für jede Angelsituation optimal gerüstet zu sein und das Beste aus Ihrem Futterkatapult herauszuholen.

Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

Anfüttern mit dem Katapult, Grundköderkatapulte haben feste Körbchen, damit der Futterballen nicht zerdrückt wird. Der Korb muss jedes mal weit zurückgezogen und der Wurf hoch angesetzt werden, damit Zielgenauigkeit und Flugbahn stimmen.

 

Wie Sie das Katapult richtig einsetzen

Das Katapult ist ein unverzichtbares Hilfsmittel beim Fischen, insbesondere zum präzisen Ausbringen von Futter oder Ködern auf größere Distanzen. Damit Sie es optimal nutzen und Verschleiß sowie Verletzungen vermeiden, gehen Sie am besten wie folgt vor.

1. Vorbereitung und Handhabung

Für Rechtshänder.

  • Griffhaltung. Halten Sie den Griff des Katapults fest in der linken Hand.

  • Befüllen. Füllen Sie den Korb oder die Tasche mit der rechten Hand mit dem gewünschten Köder oder Futter.

  • Ausrichtung. Drehen Sie den Griff um etwa 90 Grad nach rechts, sodass die Gabelung seitlich zeigt.

  • Armposition. Strecken Sie den linken Arm aus und winkeln ihn leicht an, um Stabilität zu gewährleisten.

2. Spannen, Zielen und Schießen

  • Zurückziehen. Ziehen Sie den Korb mit der rechten Hand nach hinten. Je weiter Sie ziehen, desto größer die Reichweite – aber Vorsicht: Überdehnen Sie das Gummi nicht!

  • Zielen. Berücksichtigen Sie dabei:

    • Windstärke und -Richtung

    • Entfernung zum Ziel

    • Art und Gewicht des Köders

  • Abschuss. Lassen Sie den Korb los und „verfolgen“ Sie mit der linken Hand die Flugbahn, um:

    • Verletzungen der Knöchel zu vermeiden

    • Verwicklungen und Verdrehen des Gummis vorzubeugen

  • Tipp. Zielen Sie lieber etwas höher als zu niedrig, da das Futter sonst zu früh ins Wasser fällt.

3. Übung macht den Meister

  • Zielgenauigkeit und Gefühl für den richtigen Auszug entwickeln Sie erst mit etwas Übung.

  • Experimentieren Sie. Probieren Sie verschiedene Auszugslängen und Zielpunkte, um ein Gefühl für Ihr Katapult zu bekommen.

4. Wartung und Ersatzteile

Katapultkörbe und Gummis sind Verschleißteile. Damit Sie am Wasser nicht plötzlich ohne funktionierendes Katapult dastehen, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Immer dabeihaben.

    • Einen Reparatursatz mit Ersatzgummis

    • Ersatzkörbe oder -Täschchen

    • Kabelbinder für schnelle Reparaturen

  • Gummi wechseln.

    • Bei vielen Modellen werden die Gummischläuche einfach über einen Plastikstift am Gestell geschoben.

    • Ist das Gummi an dieser Stelle verschlissen, schneiden Sie an beiden Enden ein gleichlanges Stück ab.

    • Optimal-Länge. Die ideale Länge des Katapultgummis beträgt etwa 20 cm.

    • Tipp. Befeuchten Sie die Plastikstifte leicht, bevor Sie das Gummi darüberziehen – so geht es viel leichter.

  • Korb oder Täschchen ersetzen.

    • Fädeln Sie die Enden des Gummis durch die Öffnungen im Korb oder Täschchen.

    • Biegen Sie die Enden zurück, sodass sie am Schlauch anliegen.

    • Fixieren Sie die Enden sicher mit Kabelbindern.


Mit diesen Schritten und etwas Übung wird Ihr Katapult zum zuverlässigen Begleiter beim Angeln und Sie können Futter und Köder punktgenau platzieren.

Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

Beim Sitzangeln eignet sich eine Köderpalette gut zum Befüllen des Katapults. Je näher man den Korb oder die Tasche an die Köderschale hält, desto weniger Köder verschüttet man. Im Stehen kann man eine Köderschürze tragen und das Katapult zusammen mit dem losen Futter darin aufbewahren.

 

Anfüttern mit dem Katapult. Wurfstäbe

Wurfstäbe – Präzision und Reichweite beim Anfüttern

Obwohl Wurfstäbe heutzutage seltener verwendet werden als Katapulte, sind sie bei richtiger Handhabung ebenso effektiv und bieten einige besondere Vorteile. Sie ermöglichen ein gezieltes und weites Ausbringen von Futter und sind vor allem dann nützlich, wenn das Anfüttern auf größere Distanzen erforderlich ist.

Aufbau und Funktionsweise eines Wurfstocks für loses Futter

Ein klassischer Wurfstock zum Ausbringen von losem Futter besteht in der Regel aus.

  • Material. Meist aus stabilem Holz oder Kunststoff gefertigt, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.

  • Länge. Etwa 45 cm lang, was eine gute Balance zwischen Reichweite und Kontrolle bietet.

  • Durchmesser. Ca. 4 cm, um ausreichend Futter aufnehmen zu können.

  • Verschluss. Etwa 3 cm vor dem Ende ist das Rohr innen verschlossen, sodass das Futter beim Wurf nicht durchrutscht.

Anwendung.

  1. Das Futter wird in das 3 cm lange Rohrstück gefüllt.

  2. Mit einer schnellen, einhändigen Schleuderbewegung wird das Futter gezielt zur gewünschten Angelstelle befördert.

Wurfstöcke für Grundfutter

Für das Ausbringen von schwerem Grundfutter kommen spezielle, größere Wurfstöcke zum Einsatz. Diese zeichnen sich aus durch.

  • Größere Dimensionen. Deutlich länger und mit größerem Durchmesser als Modelle für loses Futter.

  • Zweihändige Bedienung. Aufgrund des höheren Gewichts und der größeren Reichweite ist ein zweihändiger Überkopfwurf erforderlich.

  • Einsatzbereich. Besonders geeignet für das Anfüttern auf sehr große Entfernungen, wo Präzision und Kraft gefragt sind.

Wurfstäbe für Boilies – Das Werkzeug der Karpfenangler

Karpfenangler setzen häufig speziell konstruierte Wurfstäbe ein, um Boilies punktgenau und auf große Distanzen auszubringen. Diese Wurfstäbe bieten folgende Vorteile.

  • Gezieltes Ausbringen. Boilies können einzeln oder in kleinen Gruppen weit hinausgeschleudert werden.

  • Große Reichweite. Ermöglicht das Anfüttern auch weit entfernter Hotspots.

  • Effiziente Futterverteilung. Durch die gezielte Platzierung werden Fische besser angelockt und länger am Angelplatz gehalten.

Wurfstäbe sind trotz ihrer eher traditionellen Bauweise ein vielseitiges und wirkungsvolles Hilfsmittel beim Anfüttern. Sie bieten eine interessante Alternative zum Katapult, insbesondere wenn es auf Reichweite, Präzision und gezielte Futterplatzierung ankommt. Wer verschiedene Wurfmethoden beherrscht, kann seine Chancen auf einen erfolgreichen Fang deutlich erhöhen.

Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

Meisteranglern wie Bob Nudd (Weltmeister 1990) scheint es nicht schwer zu fallen, eine lange Kopfrute zu halten und gleichzeitig das Katapult zu bedienen, aber so viel Geschicklichkeit kommt erst mit viel Übung. Man muss die Rute mit dem Unterarm gegen den Oberschenkel drücken, um sie im Gleichgewicht zu halten.

 

Keine Gewalt beim Anfüttern mit dem Katapult

Man sollte das Gummi nie überspannen. Es verschleißt schneller, und die Zielgenauigkeit leidet. Es ist ratsam, immer Katapulte mit unterschiedlich starken Gummis mit sich zu führen.

Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

Anfüttern mit dem Katapult. Der legendäre Matchangler Ivan Marks kann das Katapult beidhändig bedienen (was jeder Angler üben sollte). Auf diese Weise hat er die rechte Hand frei, um den Korb fallenzulassen, die Rute aufzunehmen und anzuschlagen, falls er während des Katapultierens einen Biss bekommt.

 

Anfüttern mit dem Katapult. Nicht zu viel

Das Anfüttern mit dem Katapult ist eine effektive Methode, um Futter gezielt und auf größere Distanzen an den Angelplatz zu bringen. Dabei gilt es, mit Bedacht vorzugehen, um die Fische nicht zu verscheuchen oder die Angelstelle zu überfüttern.

Wichtige Aspekte beim Anfüttern mit dem Katapult.

  • Mengenabschätzung.
    Wie beim Anfüttern von Hand muss man auch mit dem Katapult die richtige Menge an losem Futter gut abschätzen. Zu viel Futter auf einmal kann dazu führen, dass die Fische satt werden und das Interesse an deinem Köder verlieren.

  • Dosierung.
    Lieber in mehreren kleinen Portionen anfüttern als in wenigen großen. So bleibt die Futterstelle attraktiv und die Fische werden kontinuierlich angelockt, ohne dass sie sich verteilen.

  • Streueffekt.
    Je mehr loses Futter in den Katapultkorb gefüllt wird, desto größer ist der Streueffekt beim Abschuss. Das bedeutet.

    • Kleine Mengen sorgen für eine konzentrierte Futterstelle.

    • Überfüllte Körbe verteilen die Futterpartikel weitläufig – die Fische verteilen sich entsprechend und die Fangchancen sinken.

  • Präzision.
    Mit etwas Übung lässt sich das Katapult sehr zielgenau einsetzen. Besonders kleinere Mengen können so auf engem Raum platziert werden, was gerade an stark befischten Gewässern ein entscheidender Vorteil ist.

  • Kontrolle.
    Durch gezieltes und sparsames Anfüttern behältst du die Kontrolle über die Fressaktivität der Fische und kannst gezielt auf deren Verhalten reagieren.

Praktische Tipps.

  • Beginne mit einer kleinen Menge Futter, beobachte die Reaktion der Fische und passe die Futtermenge gegebenenfalls an.

  • Nutze das Katapult, um auch weiter entfernte Hotspots zu erreichen, die mit der Hand nicht erreichbar wären.

  • Achte darauf, den Katapultkorb nicht zu überladen, um eine möglichst punktgenaue Futterplatzierung zu gewährleisten.

Weniger ist beim Anfüttern mit dem Katapult oft mehr. Mit gezielter Dosierung und regelmäßigem Nachfüttern lockst du die Fische zuverlässig an deinen Angelplatz, ohne sie zu verscheuchen oder zu verteilen.

Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

Manche Angler benutzen lieber Wurfstäbe als Katapulte. Es gibt kleine, mit denen man rasch ein halbes Dutzend Caster über den Kanal schleudern kann, und große Wurfstäbe wie diesen, die große Grundfutterbrocken weit hinausbefördern.

 

Anfüttern mit dem Katapult. Effektive Grundfutterplatzierung

Um kleine Grundköderballen gezielt und weiter entfernt als mit der bloßen Hand zu platzieren, empfiehlt sich der Einsatz eines Katapults zum losen Anfüttern. Dabei gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, um die Futterstelle optimal vorzubereiten.

  • Wahl der Ködergröße.
    Verwende kleine, kompakte Grundfutterkugeln. Diese lassen sich leichter und präziser mit dem Katapult verschießen, ohne dass sie beim Flug zerfallen.

  • Anfeuchten des Katapultkorbs.
    Befeuchte den Korb des Katapults leicht, bevor du die Futterkugeln einlegst. Dadurch wird verhindert, dass das Futter beim Abschuss haften bleibt oder zerbröselt.

  • Vorteile des Katapults.

    • Reichweite. Du erreichst mit dem Katapult deutlich größere Distanzen als mit dem Handwurf.

    • Präzision. Die Futterballen landen gezielt an der gewünschten Stelle, was die Lockwirkung auf die Fische erhöht.

    • Effizienz. Mehrere Kugeln können schnell und hintereinander platziert werden, ohne das Ufer zu betreten oder die Angelstelle zu stören.

  • Tipp.
    Forme die Grundfutterkugeln nicht zu fest, damit sie sich am Gewässergrund schnell auflösen und ihre Lockstoffe freigeben.

Mit dieser Methode lässt sich das Futterfeld optimal anlegen, was die Chancen auf einen erfolgreichen Fang deutlich erhöht.

Anfüttern mit dem Katapult. Profi-Tipps und Vergleich

Einen großen Wurfstock muss man mit beiden Händen bedienen. Das Futter wird in einer weichen Überkopfbewegung weit aufs Wasser hinausgeschleudert.

 

Weitere Seiten die Sie interessieren könnten
  1. Brandungsangeln für Anfänger. Tipps für den perfekten Start
  2. Mit der kurzen Stipprute angeln. Tipps, Montagen und Köder
  3. Hechtangeln. Die besten Tipps, Montagen, Ausrüstung u. Köder
  4. Angeln mit langer Kopfrute. Ultimativer Guide für Angler
  5. Vorfächer für Fliegenfischer. Anleitung zum Fliegenfischen