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Erfolgreich Angeln mit der Schwingspitze. Tipps zur Ausrüstung, Montage und Futterstrategie – so fangen Sie mehr Brassen. Jetzt informieren
Das Angeln mit der Schwingspitze gilt unter Brassenanglern als echter Geheimtipp. Diese aus England stammende Technik ist nicht nur extrem sensibel, sondern auch besonders erfolgreich, wenn es darum geht, vorsichtige Brassen zu überlisten. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie mit der richtigen Ausrüstung, einer cleveren Montage und gezieltem Anfüttern Ihre Fangchancen deutlich steigern – und warum die Schwingspitze gerade an schwierigen Gewässern oft den Unterschied macht. Probieren Sie es aus und erleben Sie mehr Bisse als je zuvor!
Angeln mit der Schwingspitze – Verbindungen im Wandel
Früher. Die Suche nach der perfekten Verbindung
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Jack und seine Freunde experimentierten ausgiebig, um die ideale Verbindung für ihre Schwingspitzenruten zu finden.
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Nach vielen Versuchen erwiesen sich Nylonverbindungen als klarer Favorit.
Warum Nylon?
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Steif genug, um Verwicklungen beim Auswerfen zu verhindern
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Gleichzeitig sensibel genug, um selbst feinste Bisse zuverlässig anzuzeigen
Heute. Neue Materialien, neue Herausforderungen
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Schwingspitzen mit klassischen Nylonverbindungen sind mittlerweile selten geworden.
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Moderne Modelle setzen meist auf weiche Silikonschlauch-Verbindungen.
Vor- und Nachteile der aktuellen Lösungen
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Silikonverbindungen.
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Sehr sensibel – zeigen Bisse zuverlässig an
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Nachteil: Neigen beim Wurf zum Überschlagen, was häufig zu Verwicklungen an der Rutenspitze führt
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Steife Gummiverbindungen.
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Erleichtern das Werfen und reduzieren Verwicklungen
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Nachteil. Deutlich weniger sensibel als Nylon oder Silikon
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Fazit
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Die Wahl der Verbindung bleibt ein Kompromiss zwischen Sensibilität und Wurfkomfort.
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Wer Wert auf klassische Eigenschaften legt, muss gezielt nach Ruten mit Nylonverbindung suchen – diese sind heute jedoch eine echte Rarität.
Angeln mit der Schwingspitze. Ein Brassenangler an einem irischen Loch beobachtet gespannt die Schwingspitze. Irland ist das Mekka für alle, die große Brassen fangen wollen. Eine der besten Methoden ist dort das Schwingspitzangeln auf, einem Köder, der auf einem großen Futterteppich serviert wird. Sid Meads hat dank dieser Methode viele irische Wettkämpfe gewonnen.
Angeln mit der Schwingspitze, Verschiedene Längen
Warum die Schwingspitze?
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Sensible Bisserkennung, ideal für vorsichtige Friedfische
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Besonders beliebt beim Angeln auf Brassen, Rotaugen und andere Weißfische
Die richtige Länge der Schwingspitze
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Auswahl je nach Gewässer.
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Flaches, ruhiges Wasser. kürzere Spitzen (25–35 cm)
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Tiefe oder strömungsreiche Gewässer: längere Spitzen (bis 50 cm)
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Flexibilität durch verschiedene Spitzenlängen im Gepäck
Rutenwahl – Moderne Technik für weite Würfe
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Früher. 2,7–3 m lange Ruten reichten, da das Futter nur per Hand ausgeworfen wurde
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Heute. Mit Futterschleudern sind Würfe über 60 m möglich
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Empfohlen.
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Rutenlänge. 3,3 m (11 ft) oder mehr
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Aktion. Weiche, durchgehende Ruten für bessere Bisserkennung und Anhieb
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Rollen, Schnüre & Bleie – So stimmt das Setup
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Stationärrolle mit 1–2 Ersatzspulen
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Schnurstärken.
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0,12 mm (1,4 kg Tragkraft) für vorsichtige Fische und kurze Distanzen
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0,16 mm (2 kg) und 0,18 mm (2,6 kg) für größere Fische oder weite Würfe
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Moderne Hightech-Schnüre bieten bei gleicher Stärke mehr Tragkraft
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Bleigewichte.
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Dünne Schnur. maximal 15 g
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Dickere Schnur. bis 28 g
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Grundregel. So leicht wie möglich, aber schwer genug für stabile Montage
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Verbindung zum Blei – Sicherheit und Sensibilität
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Verbindungsschnur (Schlagschnur) stärker als Hauptschnur wählen
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Länge: ca. 40 cm – federt Wurfbelastung ab und sorgt für unauffällige Köderpräsentation
Das perfekte Vorfach
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Länge. 1,2 m – für natürliches Absinken des Köders
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Bei tief schluckenden Fischen: Vorfach kürzen, um Bisse schneller zu erkennen
Ködertipps für dicke Brassen
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Topköder.
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Bündel Rotwürmer
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Zusammengedrückte Brotflocke
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Hakengröße. 10 oder 12, je nach Köder und Zielfisch
Aktuelle Trends und Hinweise
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Nachhaltige Schnüre und bleifreie Gewichte gewinnen an Bedeutung
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Viele Angler setzen auf digitale Bissanzeiger als Ergänzung zur Schwingspitze
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Lokale Regelungen beachten: In einigen Gewässern gelten besondere Vorschriften für Blei und Köder
Mit einer gut abgestimmten Ausrüstung und der richtigen Technik bleibt das Angeln mit der Schwingspitze auch in Zukunft eine spannende und erfolgreiche Methode – besonders für Freunde feiner Friedfischangelei.
Keine Durchhänger
Die Position des Rutenhalters muss sorgfältig ausgewählt werden, damit die Rute nicht durchhängt. So gleitet die Schnur frei durch die Rutenringe, und mit einer Kurbelumdrehung bewegt sich der Köder. Außerdem kann sauberer angeschlagen werden.
Angeln mit der Schwingspitze. So fängst du Brassen erfolgreich
Perfekte Vorbereitung – das richtige Gerät und Futter
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Passende Rute: Für Kanäle bis 30 Meter Breite und 2,5 Meter Tiefe genügt eine Schwingspitze von 25–30 cm.
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Rutenhalter platzieren. Die Rute zeigt leicht stromab, sodass Schnur und Rute eine Linie bilden.
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Grundfutter anmischen:
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Maden, Caster oder zerschnittene Würmer hinzugeben.
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Futter so anfeuchten, dass stabile Ballen geformt werden können.
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Der richtige Wurf und die optimale Präsentation
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Mit sanftem Überkopfwurf etwa 5 Meter vor das gegenüberliegende Ufer anwerfen.
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Das Blei sollte ca. 1 Meter unter der Rutenspitze hängen.
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Die Schwingspitze knapp über die Wasseroberfläche halten.
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Schnurspannung prüfen. Die Spitze zeigt leicht zum Köder und ist etwas angehoben.
Futterplatz clever anlegen
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Nicht sofort anfüttern – warte ein paar Minuten, um vorhandene Brassen nicht zu verscheuchen.
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Starte mit fünf mandarinengroßen Futterballen.
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Drei Ballen parallel zum Ufer, nahe dem gegenüberliegenden Ufer.
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Zwei Ballen in kürzeren Abständen auf einer Linie Richtung Angelplatz.
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So verhält sich der Brassen-Schwarm
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Die meisten Fische sammeln sich an den drei Ballen am gegenüberliegenden Ufer.
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Einzelne Brassen suchen die kürzer geworfenen Ballen auf – diese fängst du zuerst.
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Der Hauptschwarm bleibt ruhig und wird durch Drills nicht gestört.
Strategischer Wechsel – wann lohnt sich das Nachfüttern?
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Sinkt die Bissfrequenz an den kürzeren Plätzen, konzentriere dich auf den Hauptschwarm.
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Jetzt vorsichtig nachfüttern.
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Nur ein Futterballen auf einmal, um die Brassen nicht zu verschrecken.
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Bleiben die Fische, kannst du gezielt weiterfüttern.
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Werden die Bisse weniger, warte mit dem nächsten Ballen etwas länger.
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Futtertaktik im Überblick
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Hauptfutterplatz bleibt in Ufernähe.
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Fütterungsverhältnis. Drei Ballen auf den Hauptplatz, einer etwas kürzer.
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Niemals mehrere Ballen gleichzeitig einwerfen – weniger ist oft mehr.
Mit dieser modernen, klaren Taktik bleibst du flexibel und kannst gezielt auf das Verhalten der Brassen reagieren. So steht einem erfolgreichen Angeltag mit der Schwingspitze nichts mehr im Weg!
Zwei Rutenpositionen
Angeln mit der Schwingspitze. Viele Schwingspitzangler legen die Rute fast parallel zum Ufer ab. Sie können so sicherlich seitwärts besser anschlagen. Sid Meads dagegen legt seine Rute immer nach vorn ab. Er kann so einfacher Fischbewegungen am Futterplatz ausmachen. Zum Anschlag sagt Sid Meads. „Beim Posenangeln wird gewöhnlich nach oben angeschlagen, warum sollte man beim Schwingspitzangeln anders verfahren?“
Angeln mit der Schwingspitze. Besser ohne Swimfeeder?
Warum Sid Mead auf den Futterkorb verzichtet
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Sid Mead schwört beim Schwingspitzangeln auf das Angeln ohne Futterkorb.
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Besonders beim Brassenangeln setzt er auf gezieltes Anfüttern, um die Fische zu locken.
Gezieltes Anfüttern – so klappt’s
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Präzises Anfüttern von Hand oder mit dem Katapult.
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Der Futterplatz bleibt konzentriert – die Fische sammeln sich zuverlässig.
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Moderne Katapulte ermöglichen heute punktgenaues Ausbringen des Futters.
Vorteile des leichten Grundbleis
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Das Werfen mit einem leichten Blei ist unkompliziert.
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Keine unruhigen Flugeigenschaften wie beim Futterkorb.
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Selbst wenn ein Wurf mal misslingt, wird der Schwarm nicht gestört – die Fische bleiben am Platz.
Angeln mit der Schwingspitze, Aktueller Tipp
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Viele erfahrene Angler verzichten mittlerweile bewusst auf den Swimfeeder, um die Fische nicht unnötig zu verscheuchen.
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Präzises Anfüttern und ruhiges Angeln bringen oft bessere Fangergebnisse.
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Wer beim Schwingspitzangeln auf den Futterkorb verzichtet, bleibt flexibel, stört die Fische weniger und hat oft mehr Erfolg – besonders bei scheuen Brassen.
Angeln mit der Schwingspitze. Auch Flüsse beherbergen große und vor allem kampfstarke Brassen. Hier zeigt ein Angler einen großen Brassen, der mit der Schwingspitze überlistet wurde. Die Methode kommt aus England, erfreut sich inzwischen aber auch bei uns größter Beliebtheit.
Angeln mit der Schwingspitze, Geringer Widerstand
Warum die Schwingspitze beim Angeln überzeugt
Wer an stark befischten Gewässern auf Brassen angelt, kennt das Problem: Viele Fische sind vorsichtig und lassen den Köder sofort wieder los, sobald sie Widerstand spüren. Hier punktet die Schwingspitze mit entscheidenden Vorteilen.
Vorteile der Schwingspitze gegenüber der Zitterspitze
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Kaum Widerstand beim Biss: Die Schwingspitze ist besonders leicht und flexibel. Brassen spüren beim Aufnehmen des Köders fast nur das Eigengewicht der Spitze.
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Mehr echte Bisse: Statt kurzer, kaum wahrnehmbarer Zupfer verwandeln sich viele Kontakte in deutliche Bisse.
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Perfekt für scheue Fische: Gerade an viel befischten Gewässern zahlt sich die Sensibilität der Schwingspitze aus.
So funktioniert’s in der Praxis
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Beim kleinsten Zupfer die Rute sanft nach vorne führen – so bleibt die Schnur locker und der Fisch bemerkt keinen Zug.
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Geduld zahlt sich aus: Oft folgen auf kleine Zupfer kräftige Bisse, wenn der Fisch Vertrauen gefasst hat.
Aktuelle Tipps
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Moderne Schwingspitzen sind noch leichter und sensibler als frühere Modelle.
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Viele Angler setzen auf dünne Geflechtschnüre, um die Bisserkennung weiter zu verbessern.
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Besonders in den frühen Morgenstunden und am späten Abend sind Brassen jetzt aktiv – optimale Zeiten für die Schwingspitze.
Mit der Schwingspitze steigen die Chancen auf einen erfolgreichen Fang deutlich. Weniger Widerstand, mehr Bisse – und das Angeln bleibt spannend bis zum Anschlag!
Eine Auswahl von Sids Schwingspitzen
Die obere und untere Schwingspitze wurden von Jack Clayton eigens für Sid angefertigt.
Die mittlere Spitze hat Sid aus einer alten Zitterspitze selbst gemacht. Ein besonderer
Tipp. Für die Nylonverbindungen haben sich die auswechselbaren Schnüre von elektrischen Kantenrasenmähern bestens bewährt.
Wichtig. die Ringplazierung beim Angeln mit der Schwingspitze
Schwingspitze mit erstem Ring unter der Verbindung: Das verhindert Verwicklungen beim Auswurf
Erster Ring in der Mitte der Spitze. Manche Angler glauben, dass der Auswurf gefühlvoller ist
Endphase eines Drills beim Angeln mit der Schwingspitze
Angeln mit der Schwingspitze. Hier ist die Endphase eines Drills an der Schwingspitzenrute zu sehen. Wenn viele Fische gefangen werden und das Ufer flach ist, kann man auch Brassen von Hand landen.









