Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

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Stick-Pose. Erfahren Sie, wie Sie mit der richtigen Technik und Ausrüstung gezielt Rotaugen, Döbel und Co. fangen und Ihren Fangerfolg steigern

Die Stick-Pose ist eine der raffiniertesten Angelmethoden aus England und ermöglicht es, den Köder in Flüssen präzise und flexibel zu präsentieren. Ob schnelle Strömung oder wechselnde Wassertiefen – mit der Stick-Pose passen Sie Ihre Montage optimal an jede Situation an und erhöhen so Ihre Chancen auf kapitale Fische wie Rotaugen oder Döbel. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie die Stick-Pose richtig einsetzen, welche Ausrüstung Sie benötigen und mit welchen Tricks Sie mehr Bisse erzielen.

Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

Stick-Pose-Angeln. Tipps und Techniken für mehr Erfolg

Das Stick-Pose-Angeln ist eine faszinierende Methode, um Fische gezielt und erfolgreich zu überlisten. Mit der richtigen Technik und Ausrüstung wird jeder Angelausflug zum spannenden Erlebnis.


Die richtige Stick-Pose wählen

  • Nicht zu groß, nicht zu klein. Die Pose sollte immer so leicht wie möglich gewählt werden – das sorgt für eine natürliche Köderpräsentation.

  • Empfohlene Tragkraft.

    • 1–1,2 m Wassertiefe. Stick-Pose mit 4 Nr. 4-Schroten

    • 1,5–2,5 m. 5 Nr. 4-Schrote

    • 2,7–3,7 m. 6–8 Nr. 4-Schrote

    • Ab 4,3 m Tiefe. Besser auf andere Methoden oder schwere Flöße umsteigen

  • Tipp. Für starke Strömungen immer ein schwereres Modell wählen.


Präzises Ausloten – der Schlüssel zum Erfolg

  • Bodenkontakt zählt. Nur wenn die Tiefe exakt ausgelotet ist, präsentiert sich der Köder optimal.

  • Moderne Hilfsmittel. Digitale Echolote oder Lotbleie machen das Ausloten heute einfacher denn je.


Die Schnurführung – unsichtbar für den Fisch

  • Gerade Linie. Die Hauptschnur sollte immer in einer geraden Linie von der Rutenspitze zur Pose verlaufen.

  • Wind? Kein Problem! Ein zusätzliches Schrot (Größe 6 oder 8) etwa 30 cm oberhalb der Pose hilft, die Schnur bei Wind unter Wasser zu halten.

  • Vorteil. Weniger Schnurbogen bedeutet bessere Bisserkennung.


Der perfekte Wurf

  • Immer stromabwärts. So bleibt die Kontrolle über die Pose erhalten.

  • Gezielt anbieten. Werfen Sie nur dorthin, wo die Fische aktiv nach Nahrung suchen – am Grund, in der Mittelwasserzone oder an der Oberfläche.

  • Aktuelle Info. Moderne Angel-Apps zeigen Hotspots und aktuelle Fischaktivitäten an.


Extra-Tipps

  • Naturnahe Köder. Setzen Sie auf nachhaltige und regionale Köder – das schont die Umwelt und lockt heimische Fischarten.

  • Digitale Tools. Nutzen Sie Wetter- und Strömungs-Apps für die optimale Angelzeit.

  • Schonzeiten beachten. Informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Schonzeiten und Fangbegrenzungen.


Mit diesen Tipps wird das Stick-Pose-Angeln nicht nur erfolgreicher, sondern auch abwechslungsreicher und nachhaltiger. Petri Heil!

Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

Heute kann man unter einer großen Anzahl exzellenter Stick-Posen wählen.

 

Stick-Pose Design – Innovation trifft Funktion

Materialmix für optimale Leistung

  • Oberteil. Gefertigt aus ultraleichtem Balsaholz – sorgt für perfekte Schwimmfähigkeit und eine sensible Bisserkennung.

  • Unterteil. Hier kommen robustere, schwerere Materialien wie Bambus, Stahldraht, Aluminium oder moderner Kunststoff zum Einsatz. Diese Mischung garantiert Stabilität und eine schnelle Ausrichtung im Wasser.

Warum diese Kombination?

  • Stabil im Wasser. Der leichte obere Teil hält die Pose an der Oberfläche, während das Gewicht unten für einen sicheren Stand sorgt.

  • Schnelle Reaktion. Durch das ausgeklügelte Design reagiert die Pose blitzschnell auf jeden noch so feinen Biss.

  • Vielseitig einsetzbar. Egal ob Fluss oder See – Stick-Posen sind heute beliebter denn je und werden von Profis wie Einsteigern gleichermaßen geschätzt.

Aktuelle Trends

  • Nachhaltige Materialien. Immer mehr Hersteller setzen auf recycelte Kunststoffe und FSC-zertifiziertes Holz.

  • Individuelle Designs. Leuchtende Farben und reflektierende Elemente erleichtern das Erkennen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.

  • Smart-Funktionen. Moderne Stick-Posen sind teilweise mit Sensoren ausgestattet, die Bisse per App aufs Smartphone melden.

Das Stick-Pose Design vereint Leichtigkeit mit Stabilität und passt sich aktuellen Trends an – für ein noch erfolgreicheres und nachhaltigeres Angelerlebnis!

 

Die vier Stick-Pose Typen

Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

Stick-Pose mit Kuppelspitze haben die Tragkraft an der Spitze. Das erleichtert es, mit zurückgehaltener Pose zu fischen. Der untere Teil dieser Posen ist aus Hartholz.

Nadelspitzen-Posen sind sehr sensibel und gut, um scheue Fische zu fangen.

Stabilisierte Sticks (Englisch „stable sticks“) haben am unteren Ende einen verdickten Körper, der sie extrem stabil macht. Mit diesen Posen kann man sehr leicht werfen. Sie sind ideal für das Fischen mit der Strömung.

Metallachsen-Sticks reagieren sehr sensibel. Hier ist das Zurückhalten der Pose leicht.

 

Störenfriede am Grund? So locken Sie große Döbel und Rotaugen gezielt an!

Das Problem kennen viele Angler

Kaum ist der Köder im Wasser, stürzen sich kleine Fische darauf – die großen Döbel und Rotaugen am Grund bleiben außen vor.

So schaffen Sie Abhilfe

Mit einem einfachen, aber effektiven Trick lenken Sie die kleinen Störenfriede ab und bringen Ihren Köder zu den kapitalen Fischen:

  • Hanf als Geheimwaffe.
    Werfen Sie regelmäßig ein paar Körner losen Hanf ein.

  • Warum Hanf?
    Kleine Fische ignorieren Hanf meist – sie interessieren sich schlicht nicht dafür.

  • Effekt.
    Durch den ständigen Einwurf werden die Kleinen abgelenkt oder sogar vertrieben. Ihr Köder sinkt ungestört zum Grund.

Aktueller Tipp

Viele erfolgreiche Angler schwören mittlerweile auf Hanf als Lockfutter – nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Gerade an stark befischten Gewässern ist diese Methode besonders wirksam.


Mit etwas Hanf und der richtigen Technik erhöhen Sie Ihre Chancen auf kapitale Fänge deutlich – probieren Sie es aus!

 

Stick-Pose Angeln, Knopfleiste

Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

Wie bei der Knopfleiste eines Hemdes werden Bleischrote im gleichen Abstand zwischen Pose und Haken verteilt So wird abtreibend gefischt.

 

Vier spannende Angelmethoden mit der Stick-Pose

Das Angeln mit der Stick-Pose ist vielseitig und bietet für jede Situation die passende Technik. Hier findest du vier effektive Methoden, die aktuell von vielen erfolgreichen Anglern genutzt werden – klar strukturiert und mit Tipps für deinen nächsten Angelausflug.


1. Natürliches Treiben mit der Strömung

  • Prinzip. Der Köder wird in der gleichen Geschwindigkeit wie die Strömung geführt – das wirkt besonders natürlich und überzeugt vorsichtige Fische.

  • Tipp. Lass den Köder knapp über dem Grund treiben oder leicht darüber abtreiben.

  • Einsatzgebiet. Besonders effektiv im Sommer und auf Distanzen bis ca. 15 Meter flussabwärts.

  • Vorteil. Perfekt, um misstrauische Fische zu überlisten.


2. Heben und Senken – Der Reiz des Ungewöhnlichen

  • Vorgehen. Den Stick auf die Gewässertiefe einstellen, am unteren Ende leicht ausbleien (60 cm bis 1,8 m).

  • Technik. Während der Köder flussab treibt, das Floß immer wieder kurz stoppen und dann weiterziehen lassen.

  • Effekt. Der Köder hebt und senkt sich verführerisch – das weckt den Jagdinstinkt der Fische.

  • Tipp. Experimentiere mit der Häufigkeit und Dauer des Anhaltens, um die beste Bissausbeute zu erzielen.


3. Bisse beim Absinken – Erfolgreich im Mittelwasser

  • Ausrüstung. Nur kleine Bleischrote verwenden, damit der Köder langsam absinkt.

  • Wurf. Die Schnur so auswerfen, dass sie in einer geraden Linie aufs Wasser fällt und sanft absinkt.

  • Vorteil. Während Köder und Bleischrote langsam sinken, bleibt der Stick aufrecht – so erkennst du jeden Biss sofort.

  • Extra-Tipp. Mit losem Futter anfüttern, um Fische im Mittelwasser zu halten.


4. Zurückhalten – Die Taktik für kaltes Wasser

  • Einsatz. Besonders bei konstant niedrigen Wassertemperaturen erfolgreich.

  • Technik. Das Floß so befestigen, dass die Angeltiefe um 15 bis 45 cm überschritten wird.

  • Ziel. Der Köder kann gezielt ins Maul der Fische gesteuert werden – ideal für kurze Distanzen (bis zwei Rutenlängen).

  • Ausrüstung. Englische Grundrollen („Centrepin“) sind hier besonders praktisch.


  • Technik weiterentwickeln. Moderne Sticks und feine Schnüre sorgen für noch mehr Sensibilität und Bisserkennung.

  • Umwelt im Blick. Achte auf nachhaltige Köder und respektiere Schonzeiten – so bleibt das Angelrevier auch in Zukunft attraktiv.

  • Gemeinschaft. Viele Angelvereine bieten inzwischen Workshops zu diesen Methoden an – ideal, um Neues zu lernen und Kontakte zu knüpfen.


Mit diesen vier Methoden bist du bestens gerüstet, um beim nächsten Angelausflug flexibel und erfolgreich zu sein. Petri Heil!

 

Das Zurückhalten

Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

Diese Art der Angelei ist im Winter oft erfolgreich, wenn die Fische sich kaum bewegen. Man kann hier sehr, sehr vorsichtig Leine geben und so den Angelplatz abtasten.

 

So lässt man den Köder tanzen

Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

Gummi-Trick für die Stick-Pose. So klappt’s garantiert

Stick-Posen sind beim Angeln ein echter Geheimtipp – besonders, wenn sie richtig montiert werden. Mit diesem einfachen Gummi-Trick sitzt die Pose sicher und bleibt beim Wurf stabil.

Das brauchst du

  • Eine Stick-Pose

  • Ein Stück Silikongummi (ca. 17 mm lang)

  • Etwas Wasser

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Silikongummi vorbereiten
    Schneide ein etwa 17 Millimeter langes Stück Silikongummi ab.

  2. Pose anfeuchten
    Befeuchte die Achse der Stick-Pose leicht mit Wasser. So lässt sich das Gummi leichter aufschieben und die Angelschnur bleibt unversehrt.

  3. Gummi aufschieben
    Schiebe das Silikongummi vorsichtig auf das untere Ende der Drahtachse. Wichtig:

    • Lasse etwa 3 Millimeter des Gummis überstehen.

    • Dadurch verhinderst du, dass sich die Pose beim Auswerfen verheddert.

Warum dieser Trick aktuell besonders gefragt ist

  • Sichere Montage. Der Gummi sorgt für festen Halt, auch bei kräftigen Würfen.

  • Schonung der Schnur. Kein Abrieb oder Knicken dank Wasser und flexiblem Gummi.

  • Weniger Verwicklungen. Die überstehenden 3 Millimeter machen den Unterschied.

Tipp aus der Praxis

Viele erfahrene Angler schwören inzwischen auf diesen Trick – vor allem beim Fischen auf scheue Friedfische. Moderne Silikongummis sind heute besonders langlebig und in vielen Durchmessern erhältlich.


Mit dem richtigen Silikongummi und etwas Fingerspitzengefühl sitzt deine Stick-Pose perfekt – und du bist für die nächste Angelsession bestens gerüstet!

 

Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

Wenn die Stick-Pose mit der Strömung abtreibt, sollte die Schnur immer dahinter liegen. Das Abtreiben der Pose darf von der nachfolgenden Schnur jetzt nicht behindert werden.

Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

Beim Zurückhalten hebt sich die Pose leicht aus dem Wasser. Dazu legt man den Mittelfinger auf den Spulenrand der Stationärrolle und verhindert das weitere Abhaspeln der Leine.

 

Anfüttern beim Angeln mit der Stick-Pose

Das gezielte Anfüttern ist beim Fischen mit der Stick-Pose der Schlüssel zum Erfolg. Mit ein paar einfachen Tricks lockst du die Fische genau dorthin, wo du sie haben möchtest – und hältst sie bei Laune!


Warum ist Anfüttern so wichtig?

  • Fische anlocken. Nur wer die Fische zum Futterplatz lockt, kann regelmäßig Bisse erwarten.

  • Fressinteresse wecken. Die richtige Menge Futter sorgt dafür, dass die Fische aktiv bleiben und nicht satt werden.

  • Fische am Platz halten. Zu wenig Futter? Die Fische ziehen weiter. Zu viel? Sie werden träge.


So funktioniert’s – Schritt für Schritt

1. Die richtige Stelle finden

  • Anfüttern leicht flussab. Idealerweise etwa 2–3 Meter unterhalb deines Angelplatzes.

  • Strömung beachten. Das Futter wird so optimal zum Köder getragen.

2. Die perfekte Futtermenge

  • Vor und nach jedem Wurf. Gib ca. 20 Maden oder Caster (verpuppte Fliegenmaden) ins Wasser.

  • Nicht übertreiben. Zu viel Futter macht die Fische satt – dann bleiben die Bisse aus.

  • Zu wenig Futter. Die Fische verlieren das Interesse und wandern ab.

3. Verhalten der Fische beobachten

  • Fische steigen auf. Besonders bei Wind oder unruhigem Wasser suchen die Fische höhere Wasserschichten auf.

  • Köder im Absinken anbieten. So erhöhst du die Chance, dass dein Köder direkt beim Absinken genommen wird.


Tipps für schwierige Bedingungen

  • Nicht aufgeben. Gerade bei Wind oder wechselhaftem Wetter lohnt es sich, weiterzufüttern.

  • Bissfrequenz anpassen.

    • Viele Bisse? Häufiger anfüttern!

    • Weniger Bisse? Weiterhin regelmäßig, aber mit weniger Futter.


Aktuelle Trends

  • Moderne Lockfutter-Mischungen. Immer mehr Angler setzen auf nachhaltige, umweltfreundliche Futtermittel.

  • Digitale Futter-Tracker. Apps helfen, die optimale Futtermenge und -frequenz zu bestimmen.

  • Naturschutz im Fokus. Bewusster Umgang mit Futter schützt Gewässer und Fischbestand.


Mit der richtigen Anfütter-Strategie steigerst du deine Fangchancen enorm. Beobachte das Verhalten der Fische, passe deine Taktik an – und genieße spannende Angelerlebnisse!

 

Loses Lockfutter einwerfen

Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

Korrektes Anfüttern gehört zu den wesentlichen Elementen der Stick-Fischerei. Man füttert immer etwas unterhalb der Linie an, in der die Stick-Pose abtreibt.

 

Effektiveres Angeln mit der Mending-Technik. So fängst du größere Rotaugen und Döbel

Vor einiger Zeit entdeckten Angler eine spannende Methode, um gezielt größere Rotaugen und Döbel zu fangen. Dabei spielt die Art und Weise, wie die Angelschnur gelegt wird, eine entscheidende Rolle. Hier erfährst du, wie die sogenannte Mending-Technik funktioniert und wie du sie optimal anwendest.

Was ist Mending und warum funktioniert es?

  • Mending bedeutet, die Angelschnur in einem Schnurbogen gegen die Strömung zu legen.

  • Dadurch schwimmen die Fische oft mit dem Köder im Maul weiter, ohne sofort zu beißen.

  • Das führt dazu, dass der Biss nicht immer sofort sichtbar ist – eine Herausforderung, die mit der richtigen Technik gemeistert werden kann.

Die richtige Bleimontage. Punktbebleiung mit Floß

Um die leichten Bisse der Fische besser zu erkennen, empfiehlt sich die sogenannte Punktbebleiung.

  • Verwende ein Floß mit einer sehr dünnen Spitze, die sensibel auf Berührungen reagiert.

  • Schiebe die Schrote so zusammen, dass sie eine kompakte Punktbebleiung bilden.

  • Das Stick-Floß wird so ausgebleit, dass es gerade eben sinkt – das sorgt für maximale Sensibilität.

  • Entferne anschließend ein Nr. 8-Schrot, um die Montage noch feiner abzustimmen.

Vorteile dieser Methode auf einen Blick

  • Bessere Bisserkennung. Selbst die leichteste Berührung wird sichtbar.

  • Gezieltes Fangen größerer Fische. Rotaugen und Döbel nehmen den Köder eher an.

  • Schonender Umgang mit der Schnur. Die Mending-Technik reduziert das Risiko von Schnurdrall und Fehlbissen.

Tipps für den erfolgreichen Einsatz

  • Übe das Legen der Schnur in einem sanften Bogen gegen die Strömung.

  • Kontrolliere regelmäßig die Bleimontage, um die Sensibilität zu erhalten.

  • Achte auf ruhige und geduldige Köderführung – oft lohnt sich das Warten.


Mit dieser Kombination aus Mending-Technik und Punktbebleiung kannst du deine Chancen auf größere Rotaugen und Döbel deutlich verbessern. Probier es aus und erlebe, wie deine Angelabende spannender und erfolgreicher werden!

Stick-Pose Angeln. Die englische Methode für mehr Fangerfolg

Hier wird ein Döbel vom Haken befreit, der auf eine Stick-Montage hereingefallen ist, bei der die Schrote wie bei einer Knopfleiste verteilt sind. Zum abhaken hat der Angler die leichte Kohlefaserrutte unter die rechte Armbeuge geklemmt.

 

Die richtige Platzwahl beim Angeln

Optimal starten – der Angelplatz

  • Wähle einen Platz, an dem du das Futter präzise ausbringen kannst.

  • Zu Beginn empfiehlt es sich, in Ufernähe zu angeln.

  • Mit wachsender Erfahrung kannst du weiter draußen fischen.

Rotaugen gezielt ansprechen

  • Rotaugen stehen oft seitlich zur Futterspur.

  • Wirf deshalb gelegentlich etwa zwei Meter neben die eigentliche Futterlinie.

  • Bleibe dennoch konsequent: Die Futterstraße sollte nicht verändert werden, auch wenn du Erfolge erzielst.

Das passende Gerät – leicht und fein

Ausrüstungstipps für mehr Bisse

  • Setze auf dünne Schnur und kleine Haken – so wirkt der Köder besonders verlockend.

  • An anspruchsvollen Gewässerabschnitten empfiehlt sich eine Schnur mit nur 0,9 kg Tragkraft.

  • Die feine Montage lässt die Stick-Pose natürlicher abtreiben.

Hakengröße und Vorfach – die perfekte Kombination

  • Passe die Vorfachstärke an die Hakengröße an.

  • Die Hakengröße wiederum sollte zum Köder passen.

Empfohlene Kombinationen.

  • Für Rotaugen, Döbel und Hasel: Haken der Größe 20 oder 22 an einem Vorfach mit 0,45 kg Tragkraft, ideal für Maden.

  • Im Winter: Noch feiner fischen – Haken der Größe 24 am 0,34 kg Vorfach.

Aktuelle Tipps für erfolgreiches Angeln

  • Moderne Futtertechniken ermöglichen heute noch präzisere Köderpräsentation.

  • Viele Angler setzen inzwischen auf nachhaltige Köder und schonende Fangmethoden.

  • Bleibe flexibel und beobachte das Verhalten der Fische – kleine Anpassungen bringen oft den entscheidenden Erfolg.

Mit einer durchdachten Platzwahl, feinem Gerät und aktuellen Methoden steigerst du deine Fangchancen deutlich – und das Angeln bleibt spannend und abwechslungsreich.

Ein Döbel wird am Stick gefangen. Viele Angler bevorzugen für diese Angelart offene Stationärrollen, weil die Schnur leicht abzuziehen ist. Andere, wie der Angler auf dem Bild, arbeiten lieber mit der geschlossenen Stationärrolle. Die Entscheidung für eine Rolle ist eigenlich ganz einfach. Man nimmt die Rolle, die einem persönlich am besten liegt.

 

Die Kunst des richtigen Anköderns. So bleibt die Made am Haken

Beim Angeln mit kleinen Haken und einzelnen Maden zählt Präzision – und ein paar clevere Tricks.

Typische Fehler beim Anködern

  • Zu viel Made auf dem Haken.
    Der Haken sitzt nicht sicher und rutscht leicht aus dem Fischmaul.

  • Made wickelt sich um den Hakenbogen:
    Das erschwert den Biss und kann dazu führen, dass der Fisch gar nicht erst anbeißt.

Was funktioniert wirklich?

Nur „piksen“ – das ist das Geheimnis!

  • Die Made vorsichtig mit der Hakenspitze durch ein winziges Stück der Haut stechen.

  • So bleibt sie lebendig und reizvoll für den Fisch.

  • Der Haken sitzt optimal und kann beim Biss sicher greifen.

Aktueller Tipp

Viele moderne Angler setzen mittlerweile auf ultrafeine Haken und besonders agile Madenarten. Das richtige Anködern ist dabei wichtiger denn je, denn Fische reagieren sensibel auf unnatürlich wirkende Köder.

Kurz & knapp

  • Immer nur ein kleines Stück der Made anködern.

  • Auf einen festen Sitz achten.

  • Den Köder so natürlich wie möglich präsentieren.

Mit dieser Technik steigt die Bissausbeute – und das Angeln macht gleich doppelt so viel Spaß!

 

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