Rolling Leger. Die geheime Angelmethode für mehr Bisse

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Rolling Leger – die Angeltechnik für Barben, Döbel und Rotaugen! Lerne Schritt für Schritt, wie du mit dem rollenden Grundblei mehr Fische fängst

Rolling leger. Du willst mehr Fische in Flüssen fangen – und das mit einer Technik, die kaum jemand kennt? Das Rolling Leger, auch „rollendes Grundblei“ genannt, ist die geheime Methode der Profis, um Barben, Döbel und Rotaugen selbst an schwierigen Stellen zu überlisten. In diesem Ratgeber zeigt dir Angel-Experte Andy Orme Schritt für Schritt, wie du mit einfachen Mitteln und cleveren Tricks das Beste aus jedem Fließgewässer herausholst. Entdecke jetzt, warum das Rolling Leger so effektiv ist – und wie du damit deinen Fang garantiert steigerst!

Rolling Leger. Die geheime Angelmethode für mehr Bisse

Über Andy Orme

Wer ist Andy Orme?

Andy Orme ist weit mehr als nur ein passionierter Angler – er ist promovierter Biologe, Marketing-Manager bei der englischen Angelgerätefirma Ryobi und ein anerkannter Experte für das Angeln auf Friedfische wie Barben, Döbel und Rotaugen. Seine Leidenschaft für das Angeln führte ihn auf zahlreiche Abenteuer, unter anderem an den berühmten Victoria-See in Afrika, wo er sich mit Nilbarschen von bis zu 58 kg messen konnte.

Bemerkenswerte Fänge von Andy Orme.

  • Barbe: 6,1 kg – mit dieser kapitalen Barbe gewann er einen Spezialpreis der britischen „Angling Times“.

  • Döbel: 2,4 kg – ein weiterer Beweis für sein Können an europäischen Flüssen.

  • Rotauge: 1,25 kg – auch bei scheuen Friedfischen zeigt er seine Klasse.

  • Weitere Rekordfische: Meeräsche von 3,4 kg, Rotfeder von 1,4 kg und Nilbarsch von 58 kg.

  • Spektakuläre Drills: Ein 23-kg-Nilbarsch „explodierte“ förmlich aus dem Wasser, ein 58-kg-Fisch kämpfte über 30 Minuten lang und brach sogar eine 3,60 m lange Karpfenrute.

Seine Fachkompetenz und Veröffentlichungen.

  • Autor zahlloser Angelbeiträge in Fachzeitschriften und auf Online-Plattformen.

  • Buchautor, unter anderem von „Barbel Mania“ und „Fishing Bait Amazing Meat“.

  • Spezialist für innovative Angelmethoden, insbesondere das „Rolling leger“ (rollendes Grundblei).

  • Orme ist bekannt für seine praxisnahen Tipps, die er in Artikeln, Büchern und Videos weitergibt.

Sein Engagement und seine Vielseitigkeit.

  • Andy Orme ist nicht nur Angler und Biologe, sondern auch begeisterter Motorradfahrer, Kricketspieler und Taucher.

  • Er setzt sich für nachhaltige Fischerei und den Schutz von Ökosystemen ein, wie sein Engagement am Victoria-See zeigt.

Die Angelmethode, Rolling leger – Andy Ormes Spezialgebiet

Was macht das Rolling leger so besonders?

Das rollende Grundblei (Rolling leger) ist eine äußerst effektive, aber wenig genutzte Methode, um in Fließgewässern gezielt auf Döbel, Barben und Rotaugen zu angeln.

Vorteile und Besonderheiten der Methode.

  • Geeignet für jede Strömungsgeschwindigkeit – von reißenden Flüssen bis zu langsam dahinfließenden Bächen.

  • Der Köder wird ganz natürlich über den Grund „gehüpft“ oder „gerollt“, was besonders scheue Fische zum Biss verleitet.

  • Ideal an Stellen, wo das Angeln mit der Pose unmöglich ist, etwa bei wechselnder Wassertiefe, unterschiedlichen Strömungen am Grund oder in Kehrströmungen hinter Wehren.

  • Ermöglicht das gezielte Befischen von Verstecken unter überhängenden Ästen, Büschen oder zwischen Wasserpflanzen, wo große Fische Schutz suchen.

Praktische Tipps von Andy Orme.

  • Kein Spezialgerät nötig – handelsübliche Ruten, Rollen und Schnüre reichen aus.

  • Das Blei muss sorgfältig gewählt werden: Es darf nicht zu schwer (bleibt liegen) und nicht zu leicht (wird fortgespült) sein.

  • Immer verschiedene Bleigrößen (Arlesey-Bomben, BB-, AAA-, SSG-Bleischrote) dabeihaben, um flexibel auf die Strömung reagieren zu können.

  • Klassische Köder: Brotpaste, Käse, Käsepaste und Frühstücksfleisch – je nach Zielfisch.

  • Bisse erkennt man an der Zitterspitze, dem Schnurbogen oder direkt mit den Fingern an der Schnur.

Andy Orme steht für Fachwissen, Abenteuerlust und Innovation im Angelsport. Seine Fänge, seine Publikationen und sein Engagement für nachhaltige Fischerei machen ihn zu einer inspirierenden Persönlichkeit für Angler weltweit.

Rolling Leger. Die geheime Angelmethode für mehr Bisse

Rolling leger. Sein sechster Sinn hatte es diesem Angler verraten, dass unter den überhängenden Ästen Barben oder Döbel sein mussten. Nun blieb nur noch, den Köder am Haken an die richtige Stelle bringen.

 

Rolling Leger – Die idealen Plätze und der flexible Einsatz

Das Rolling Leger, auch als rollendes Grundblei bekannt, ist eine besonders effektive Angelmethode für Fließgewässer. Die richtige Platzwahl und das flexible Anpassen der Montage sind entscheidend für den Erfolg. Im Folgenden findest du eine detaillierte und strukturierte Übersicht, wie und wo diese Technik am besten eingesetzt wird.

Geeignete und ungeeignete Plätze für das Rolling Leger

  • Ungeeignet sind.

    • Flussabschnitte mit dichtem Pflanzenbewuchs oder großen Felsbrocken, da die Montage dort leicht hängen bleibt und von der Strömung in Hindernisse getrieben wird.

  • Ideal sind.

    • Hindernisfreie Flussabschnitte mit gleichmäßigem, kiesigem Grund.

    • Bereiche, in denen sich Schwärme hungriger Fische am unteren Ende aufhalten.

    • Strecken mit gleichmäßiger Strömung, in denen der Köder natürlich über den Grund rollen kann.

Jahreszeit und Köderbewegung

  • Sommermonate.

    • Besonders geeignet für das Rolling Leger, da die Fische in dieser Zeit aktiv am Grund nach Nahrung suchen und auf bewegte Köder reagieren.

  • Wintermonate.

    • Hier bevorzugen Fische meist unbewegte Köder.

    • Dennoch kann das Rolling Leger genutzt werden, um verschiedene Angelstellen systematisch nach Fischen abzusuchen.

    • Wird ein Schwarm gefunden, kann das rollende Blei mit etwas Zusatzgewicht schnell in ein festliegendes Grundblei umfunktioniert werden.

Flexibilität der Montage

  • Anpassung der Bleimenge.

    • Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Rolling Leger in eine festliegende Grundbleimontage verwandeln – einfach etwas Blei hinzufügen.

    • Umgekehrt kann durch das Entfernen von Blei die Montage wieder rollend gemacht werden.

  • Empfehlung.

    • Beide Methoden ausprobieren – das fixierte und das rollende Grundblei – um herauszufinden, welche Variante an diesem Tag die besten Fangergebnisse bringt.

Zusätzliche Tipps für die Platzwahl

  • Fische lieben Verstecke.

    • Besonders große Exemplare halten sich gerne im Schutz von ausgespülten Ufern, unter überhängenden Büschen und Bäumen oder bei Unterwasserhindernissen auf.

    • Das Rolling Leger ermöglicht es, den Köder gezielt in solche Verstecke zu treiben, wo andere Methoden wie festliegendes Grundblei oder Posenmontage oft versagen.

  • Zielgenaue Würfe.

    • Mehrere Versuche können nötig sein, bis der Köder optimal platziert ist – die Mühe lohnt sich aber, da Fische in Verstecken oft besonders unvorsichtig zubeißen.

Vorteile des Rolling Leger im Überblick

  • Natürliche Köderführung entlang des Grundes, auch bei wechselnder Wassertiefe und Strömung.

  • Besonders effektiv auf Arten wie Barben, Döbel und Rotaugen.

  • Flexibel und mobil einsetzbar – ideal für das Erkunden neuer Angelplätze.

  • Schnelles Umrüsten zwischen rollender und festliegender Montage möglich1.

Mit diesen Tipps und einer flexiblen Herangehensweise wird das Rolling Leger zu einer spannenden und erfolgreichen Methode, um Flussfische gezielt zu überlisten.

Rolling Leger. Die geheime Angelmethode für mehr Bisse

 

Ohne Spezialgerät

Um mit dem rollenden Grundblei zu angeln, benötigt man keinerlei Spezialgerät – die Ausrüstung entspricht der beim klassischen Quivertip- oder Zitterspitzen-Angeln auf Barben, Döbel oder Rotaugen. Das macht diese Methode besonders attraktiv für alle, die ohne großen Aufwand eine spannende und effektive Technik ausprobieren möchten.

Ausrüstung

  • Angelrute. Herkömmliche Quivertip- oder leichte Grundruten, wie sie auch für das unbewegte Grundangeln verwendet werden.

  • Rolle. Standardrollen mit feiner Bremseinstellung.

  • Schnur. Normale monofile oder geflochtene Schnur, wie beim Friedfischangeln üblich.

  • Montage. Keine speziellen Rigs erforderlich – einfache Laufbleimontage genügt.

Wahl des Bleis

  • Gewicht. Das Bleigewicht ist entscheidend. Es sollte.

    • Nicht zu schwer sein, damit es nicht fest am Grund liegen bleibt.

    • Nicht zu leicht sein, damit es nicht unkontrolliert von der Strömung fortgespült wird.

  • Sortiment. Empfehlenswert ist es, verschiedene Bleitypen und -größen dabeizuhaben.

    • Arlesey-Bomben (Birnenbleie) in unterschiedlichen Gewichten (z. B. bis 40 g für starke Strömung).

    • BB-, AAA- und SSG-Bleischrote für feinere Anpassungen.

  • Tipp. Flache oder leicht abgeflachte Bleie (z. B. zu Hause im Schraubstock bearbeitet) rollen weniger unkontrolliert und lassen sich besser führen.

Köderwahl

  • Köder, die den Haken ganz aufnehmen. So werden Hänger am Grund vermieden.

  • Bewährte Köder.

    • Brotpaste. Besonders für Rotaugen und Döbel.

    • Käse oder Käsepaste. Für Rotaugen, Döbel und Barben.

    • Frühstücksfleisch. Für Döbel und Barben – umhüllt den Haken optimal und schützt vor Hängern.

Praktische Tipps für das Angeln

  • Führung der Rute. Die Rute sollte stets hoch und in einem Winkel von etwa 45° gehalten werden, um die Bewegung des Bleis zu kontrollieren und Bisse besser zu spüren.

  • Schnurkontrolle. Nach dem Wurf stromauf den Schnurfangbügel offen lassen und die Schnur mit dem Zeigefinger dosiert freigeben, damit das Blei natürlich über den Grund rollt.

  • Feintuning. Bleibt das Blei kurz hängen, lohnt es sich, den Köder eine Minute liegen zu lassen – an solchen Stellen sammeln sich oft Futterreste und Fische.

  • Anfüttern. Regelmäßiges Anfüttern erhöht die Erfolgschancen. Besonders bei Verwendung von Frühstücksfleisch empfiehlt es sich, vor jedem Wurf einige Stückchen ins Wasser zu werfen.

Einsatzgebiete und Vorteile

  • Ideale Plätze. Hindernisfreie Kiesstrecken mit gleichmäßiger Strömung sind optimal. In stark bewachsenen oder felsigen Abschnitten steigt das Risiko von Hängern.

  • Vorteile des rollenden Grundbleis.

    • Der Köder sucht aktiv den Grund ab und erreicht auch schwer zugängliche Verstecke unter überhängenden Ästen oder hinter Wasserpflanzen.

    • Besonders effektiv, wenn Fische auf bewegte Köder reagieren – vor allem im Sommer.

Mit dieser Methode bist du flexibel und kannst ohne teure Spezialausrüstung gezielt auf kampfstarke Friedfische angeln. Das rollende Grundblei bringt Abwechslung ins Angelleben – und oft auch den ersehnten Ausnahmefisch ans Band.

Rolling Leger. Die geheime Angelmethode für mehr Bisse

Rolling leger. Andy Orme taucht gerne in Flüssen, um seine Lieblingsfische dann zu fotografieren. Diese Barben hatten sich zwischen Felsbrocken zusammengeschart.

 

Regelmäßiges Anfüttern – Der Schlüssel zum Erfolg

Egal, für welchen Köder du dich entscheidest – regelmäßiges Anfüttern ist beim Angeln mit rollendem Grundblei genauso unverzichtbar wie beim Fischen mit der Pose. Es erhöht die Chancen auf einen erfolgreichen Fang erheblich und sorgt dafür, dass die Fische länger am Platz bleiben.

So funktioniert das Anfüttern in der Praxis

  • Köderwahl.
    Ob Frühstücksfleisch, Käsewürfel oder Maden – die Wahl des Köders sollte sich nach der Zielfischart richten.
    Beispiel: Beim Barbenangeln mit Frühstücksfleisch empfiehlt es sich, vor jedem Auswurf einige kleine Stückchen des Köders ins Wasser zu werfen.

  • Futterplatz aufbauen.
    Durch das regelmäßige Nachwerfen von Lockködern entsteht ein attraktiver Futterplatz, der die Fische anzieht und sie in Beißlaune versetzt.

  • Strömung nutzen.
    Die Strömung verteilt die Lockköder auf natürliche Weise und sorgt dafür, dass sie genau dort landen, wo auch dein Hakenköder später präsentiert wird.

Das Angeln mit dem rollenden Grundblei – Technik und Tipps

Das Besondere an dieser Methode ist, dass der Köder meist dort landet, wo die Strömung auch die Lockköder hinspült – ein klarer Vorteil gegenüber anderen Angelmethoden.

So gehst du vor.

  1. Rutenhaltung.

    • Die Rute wird ähnlich wie beim Fischen mit der abtreibenden Pose gehalten.

    • Wichtig: Die Rute sollte stets hoch gehalten werden und in einem Winkel von etwa 45° nach oben zeigen.

    • Vorteil: So kannst du die Bewegung des Bleis besser kontrollieren und Bisse direkt über die Rutenspitze spüren.

  2. Auswerfen und Führen.

    • Einfaches Auswerfen und Ablegen in einer Astgabel reicht nicht aus.

    • Du solltest die Rute aktiv führen, um auf Veränderungen im Wasser sofort reagieren zu können.

  3. Schnurkontrolle.

    • Nach dem Auswerfen, besonders auf einer glatten Kiesstrecke, wirfst du das Blei stromauf.

    • Der Schnurfangbügel bleibt offen, während du mit dem Zeigefinger die Schnur kontrollierst.

    • So kannst du den Schnurablauf dosieren und das Blei gezielt über die Strecke rollen lassen.

  4. Optimale Bebleiung.

    • Ist die Montage richtig bebleit, sinkt sie zum Grund und rollt dann langsam mit der Strömung flussabwärts.

    • Bleibt das Blei kurz hängen, lohnt es sich, den Köder für etwa eine Minute an dieser Stelle zu belassen.

    • Oft sammeln sich dort natürliche Futterreste – ein Hotspot für hungrige Fische!

    • Mit einem kurzen Ruck an der Rutenspitze löst du das Blei und setzt die Drift fort.


Mit dieser Methode kombinierst du gezieltes Anfüttern und eine aktive Köderführung – das macht das Angeln nicht nur spannender, sondern auch erfolgreicher!

Rolling Leger. Die geheime Angelmethode für mehr Bisse

Frühstücksfleisch eignet sich ausgezeichnet für die Angelei mit dem rollenden Grundblei, weil es den Haken vollkommen umhüllt und er sich somit nicht so leicht verfängt.

 

Rolling Leger. Zug- und Ruckeffekte

Das rollende Grundblei, auch als Rolling Leger bekannt, ist eine faszinierende Angelmethode, die besonders in Fließgewässern ihre Stärken ausspielt. Sie erzeugt eine Vielzahl von Zug- und Ruckeffekten, die für Angler eine echte Herausforderung darstellen, da sie leicht mit echten Bissen verwechselt werden können.

Typische Zug- und Ruckeffekte beim Rolling Leger

Beim Angeln mit dem Rolling Leger treten verschiedene charakteristische Effekte auf.

  • Starke, beständige Züge. Ein echter Biss – vor allem von Barben – äußert sich meist durch einen kräftigen und anhaltenden Zug an der Rute. Dies ist das klassische Signal, um mit einem beherzten Anschlag zu reagieren.

  • Sanfte, kaum wahrnehmbare Bewegungen. Döbel und Rotaugen hingegen nehmen den Köder oft sehr vorsichtig auf. Hier zeigt sich der Biss lediglich als leichter Zug oder feines Zucken an der Rutenspitze.

  • Plötzlicher Stillstand des Bleis. Manchmal bleibt das rollende Blei einfach stehen, obwohl es eigentlich weiterrollen müsste. Das kann darauf hindeuten, dass ein Fisch den Köder aufgenommen hat.

  • Schlaffe Schnur und zurückschnellende Rute. In manchen Fällen nimmt ein Fisch den Köder auf und schwimmt stromauf oder direkt auf den Angler zu. Die Folge: Die Rute schnellt zurück und die Schnur wird schlaff – ein deutliches Anzeichen, dass der Köder genommen wurde.

Erkennen von Bissen – Methoden im Überblick

Um die oft subtilen Bisse beim Rolling Leger zu erkennen, haben sich drei Methoden bewährt.

  • Beobachtung der Zitterspitze (Quivertip). Die feine Rutenspitze zeigt selbst kleinste Bewegungen an und ist besonders bei vorsichtigen Fischen unverzichtbar.

  • Kontrolle des Schnurbogens. Der Schnurbogen zwischen Rutenspitze und Wasseroberfläche gibt Hinweise auf ungewöhnliche Bewegungen, etwa wenn die Schnur plötzlich erschlafft oder sich spannt.

  • Fühlen mit den Fingern. Wer die Schnur oberhalb der Rolle leicht zwischen den Fingern hält, kann feinste Vibrationen und Zuckungen direkt spüren und so auch sehr vorsichtige Bisse erkennen.

Tipps für mehr Erfolg mit dem Rolling Leger

  • Zielgenau werfen. Das rollende Grundblei ermöglicht es, den Köder gezielt in Verstecke unter überhängenden Ästen, hinter Wasserpflanzen oder an ausgespülten Ufern zu manövrieren – Stellen, die mit anderen Methoden kaum erreichbar sind.

  • Aktiv bleiben. Mit dem Rolling Leger ist man ständig in Bewegung, erkundet verschiedene Standplätze und passt das Gewicht des Bleis an die jeweilige Strömung an.

  • Bei jedem verdächtigen Anzeichen anschlagen. Gerade Anfänger sollten bei jedem ungewöhnlichen Zug oder Zucken einen Anschlag setzen, bis sie mit der Zeit ein Gespür – einen „sechsten Sinn“ – für echte Bisse entwickeln.

Das Rolling Leger ist somit eine dynamische, spannende Methode, die viel Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl erfordert, aber mit einzigartigen Angelerlebnissen und kapitalen Fängen belohnt.

Rolling Leger. Die geheime Angelmethode für mehr Bisse

Fische im Versteck – So findest du die kapitalen Exemplare

Viele Angler wissen: Die wirklich großen Fische sind oft echte Meister im Verstecken. Sie suchen gezielt Schutz, um sich vor Gefahren wie Raubfischen und Anglern zu schützen. Besonders beliebt sind bei ihnen folgende Verstecke.

  • Ausgespülte Uferbereiche. Hier bieten kleine Höhlen und Unterspülungen ideale Rückzugsorte.

  • Überhängende Büsche und Bäume. Die Schatten und ins Wasser ragenden Äste sorgen für Deckung und Schutz.

  • Unterwasserhindernisse. Versunkene Äste, Wurzeln oder große Steine bieten perfekte Versteckmöglichkeiten.

In diesen geschützten Zonen fühlen sich die Fische sicher – und genau das macht sie für Angler zur Herausforderung. Mit herkömmlichen Methoden wie einem festliegenden Grundblei oder einer klassischen Pose ist es nahezu unmöglich, einen Köder direkt in diese Verstecke zu platzieren.

Die Lösung. Das rollende Grundblei (Rolling Leger)

Hier kommt eine raffinierte Technik ins Spiel, die sich besonders bewährt hat.

  1. Stromaufwärts auswerfen. Das rollende Grundblei wird ein kleines Stück stromauf ins Wasser geworfen.

  2. Gezieltes Abtreiben lassen. Durch die Strömung rollt das Blei langsam und kontrolliert direkt in das Versteck der Fische.

  3. Mehrere Versuche einplanen. Meist sind mehrere Würfe nötig, bis der Köder perfekt im Versteck landet. Geduld zahlt sich hier aus!

Der Lohn für die Mühe

Fische, die sich in ihren Verstecken sicher fühlen, werden oft unvorsichtiger. Sie nehmen den Köder meist besonders gierig und kräftig auf, weil sie keine Gefahr wittern. Mit dieser Methode konnten schon zahlreiche kapitale Fische überlistet werden, darunter.

  • Barben

  • Döbel

  • Rotaugen

Wer also gezielt große Fische fangen möchte, sollte sich auf die Suche nach ihren Verstecken machen und das rollende Grundblei als Geheimwaffe einsetzen. So wird jeder Angelausflug nicht nur spannender, sondern auch deutlich erfolgreicher!

Rolling Leger. Die geheime Angelmethode für mehr Bisse

Bevor man sich an einem so stark bewachsenen Fluss wie diesem für das Rolling leger entscheidet, muss man noch eine hindernisfreie Kiesstrecke finden.

 

Rolling leger, Hüpfmethode

Ist das Blei gerade so schwer, dass es noch in der Strömung liegen bleibt, kann es durch ein kurzes Rucken der Rute in Bewegung versetzt werden. Der Köder wird „hüpfend“ durch die Angelstelle geführt.

Rolling Leger. Die geheime Angelmethode für mehr Bisse

Rolling leger, Grundangeln mit dem Rollblei

Beim Grundangeln mit dem Rolling leger hat man mit einer aktiven, beweglichen Methode meist die besten Fangaussichten. Nur mit dem Allernötigsten (Unterfangkescher auf keinen Fall vergessen!) kann man am Ufer entlangwandern und vermutliche Standplätze erforschen.

Rolling Leger. Die geheime Angelmethode für mehr Bisse

Rolling leger. Zielgenaue Würfe

Zielgenaue Würfe werden früher oder später mit unvergesslichen Drills belohnt und mit Fischen wie diesem üppigen Döbel.

 

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