Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

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Redmire Pool in England. Legendärer Karpfensee, Rekordfänge von Dick Walker und Chris Yates, spannende Geschichte und Hintergründe

Zuletzt aktualisiert am 7. März 2026


Redmire Pool in Herefordshire gilt als heiliger Boden für Karpfenangler weltweit. Auf gerade einmal 1,2 Hektar Wasserfläche schrieb dieser unscheinbare englische See Angelgeschichte, die bis heute Generationen von Karpfenbegeisterten inspiriert. Hier wurden Weltrekorde aufgestellt, Legenden geboren und Techniken entwickelt, die das moderne Karpfenangeln grundlegend geprägt haben.

In diesem umfassenden Guide erfährst du alles über die Geschichte des Redmire Pool, die berühmten Angler, die dort gefischt haben, die Rekordfische und warum dieser kleine See noch heute als bedeutendstes Karpfengewässer der Geschichte gilt.

Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde


Was macht den Redmire Pool so besonders?

Bevor wir in die Geschichte eintauchen, stellt sich die berechtigte Frage: Was unterscheidet diesen kleinen See von tausenden anderen Karpfengewässern in Europa?

Die Antwort liegt in einer einzigartigen Kombination aus Geschichte, Fischbesatz und Mystik.

Die entscheidenden Faktoren

✓ Drei Weltrekord-Karpfen aus einem einzigen Gewässer
✓ Geburtsort des modernen Karpfenangelns
✓ Hier fischten die größten Legenden der Angelgeschichte
✓ Nahezu unberührtes Gewässer mit wildgewachsenen Karpfen
✓ Jahrzehntelange Tradition des exklusiven Zugangs

Der Redmire Pool ist nicht groß. Er ist nicht tief. Er ist nicht leicht zugänglich. Aber er ist der Ort, an dem das Karpfenangeln, wie wir es heute kennen, erfunden wurde.


Die Lage und Entstehung des Redmire Pool

Der Redmire Pool liegt versteckt in einem bewaldeten Tal nahe der Ortschaft Ross-on-Wye in der Grafschaft Herefordshire im Westen Englands, unweit der Grenze zu Wales. Die baumbestandenen Ufer schirmen das flache Gewässer vor dem Wind ab und schaffen ein Mikroklima, das Karpfen ideale Lebensbedingungen bietet.

Das Gewässer wurde im Jahr 1934 mit einem hervorragenden Wildkarpfenbesatz bestückt. Die Karpfen stammten aus alten englischen Karpfenteichen und trugen die Gene jahrhundertealter Wildlinienzucht in sich. Man ließ die Fische weitgehend in Ruhe, fütterte sie kaum an und erlaubte nur wenigen ausgewählten Anglern den Zugang.

Diese sieben Jahre der Ruhe zwischen 1934 und 1941 sollten sich als goldenes Geschenk für die Angelwelt erweisen. Die Karpfen wuchsen in einem nahrungsreichen, nahezu unbefischten See zu einer Größe heran, die damals als kaum vorstellbar galt.

Die natürlichen Vorteile des Redmire Pool

✓ Reiche Bodenfauna mit natürlicher Nahrung
✓ Schützende Vegetation an den Ufern
✓ Moderate Tiefe zwischen 1 und 3 Metern
✓ Kaum Angeldruck über Jahrzehnte
✓ Kalkreiches Wasser für starkes Wachstum

Der Name „Redmire“ verdankt sich übrigens einem bewussten Akt der Geheimhaltung. Der ursprüngliche Name Bernithan Pool wurde von den ersten Anglern umbenannt, um neugierige Außenstehende auf die falsche Fährte zu führen. Eine Praxis, die zeigt, wie wertvoll dieses Gewässer seinen Entdeckern von Anfang an erschien.


Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

Redmire Pool 2012 gefallene Eiche

 

Bob Richards und die Entdeckung des Redmire Pool

Um das Jahr 1950 begann Bob Richards sein Interesse am Karpfenangeln zu entdecken. Wie so viele große Angelkarrieren begann auch seine mit einem zufälligen Buchfund. Er stieß auf „The Fisherman’s Bedside Book“ und war sofort gefesselt, besonders von den Kapiteln über das Karpfenangeln.

Seinen ersten Wildkarpfen fing er mit einem Gewicht von gerade einmal 0,9 Kilogramm. Doch schon dieser kleine Fisch entfachte in ihm eine Leidenschaft, die sein Leben verändern sollte.

Durch Gespräche mit anderen Anglern erfuhr Bob von Albert Buckleys Rekordkarpfen. Ein Angler in seiner Runde erwähnte beiläufig, es gebe in einem See namens Bernithan Pool noch bedeutend größere Karpfen. Noch am selben Abend griff Bob zum Telefon und rief die Besitzerin des Sees, Mrs. Barnardiston, an.

Die ersten Versuche am Redmire Pool

Zwischen Juni und Oktober 1951 besuchte Bob den Redmire Pool insgesamt zehnmal. Er sah die riesigen Karpfen, die im seichten Wasser kreuzten und brachen. Doch er hatte in dieser gesamten Zeit nur einen einzigen Biss, und der Fisch kam ihm im Kraut ab.

Frustriert, aber nicht entmutigt, entwickelte Bob eine neue Strategie. Für seinen letzten Besuch in jenem Jahr beauftragte er Eric Higgs, den Sohn eines ansässigen Landarbeiters, jeden Morgen an zwei ausgewählten Stellen mit einer Handvoll Brot anzufüttern. Das Brot sollte zu Kugeln von der Größe einer Murmel gerollt werden, um den Karpfen ein vertrautes und anlockendes Nahrungsangebot zu bieten.

Die Geduld und die Strategie sollten sich auszahlen.


Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

Redmire-Pool überwuchert 2012

 

Der historische Tag am 3. Oktober 1951

Der 3. Oktober 1951 war ein milder Herbsttag mit genau den Bedingungen, an denen Karpfen aktiv fressen. Bob traf gegen 11 Uhr am Pool ein und begab sich zu der Angelstelle namens Willow Pitch, wo Eric bereits am Vortag angefüttert hatte.

Bobs Ausrüstung an diesem Tag

Bob verwendete eine Allcock’s Lancer Rute und eine Ambidex Nr. 1 Rolle, bespult mit einer Platilschnur von 2,8 Kilogramm Tragkraft. Als Endmontage wählte er eine kleine durchbohrte Bleikugel, die etwa 60 Zentimeter vom Haken durch ein kleines Schrotblei gestoppt wurde. Den Zehnerhaken knüpfte er direkt an die Hauptschnur. Eine kleine Korkpose stellte er auf 1,50 Meter Wassertiefe ein.

Als Köder wählte Bob ein walnussgroßes Stück frische Brotpaste, das er vor dem Auswerfen in Honig getaucht hatte. Eine Technik, die damals innovativ war und heute noch ihren Reiz hat.

Der erste Fangerfolg

Eric zeigte Bob die Stellen, an denen er angefüttert hatte. Beide bemerkten sofort, dass das Wasser dort stark aufgewühlt und trüb war, ein sicheres Zeichen aktiver Karpfen. Nach ungefähr 15 Minuten hakte Bob seinen ersten Karpfen, ein Exemplar von 2,3 Kilogramm, seinen persönlichen Rekord zu jenem Zeitpunkt. Wenige Minuten später folgte ein weiterer Karpfen von 2 Kilogramm.

Zwei weitere Karpfen kamen ihm ab. Einen fünften Fisch verlor er im Kraut. Aufgewühlt und leicht überreizt beschloss Bob, eine andere Angelstelle auszuprobieren, blieb dort aber eine Stunde ohne Biss. Gegen 15:15 Uhr kehrte er zum Willow Pitch zurück.

Der Weltrekord-Karpfen

Kaum hatte Bob seine Pfeife angezündet, zeigte die Pose die ersten Anzeichen eines Bisses. Der Drill war lang und kräftig. Schon bald hatte Bob den Fisch unter seine Rutenspitze dirigiert, und was er dort erblickte, verschlug ihm den Atem. Der Karpfen war so groß, dass Bob sein Gewicht schlicht nicht schätzen konnte.

Schnell wurde klar, dass sein Unterfangkescher für diesen Fisch viel zu klein war. Eric musste sein Gaff zusammenbauen, und beim zweiten Versuch gelang es, den Fisch zu gaffen und mit einem einzigen Schwung ans Ufer zu hieven.

Vor ihnen lag schwer schnaufend ein riesiger Karpfen. Während die Wasseroberfläche sich wieder glättete, hauchte diese wunderbare Kreatur ihr Leben aus. Ein ruhmvoller Augenblick für Bob Richards, den er jedoch sein Leben lang mit gemischten Gefühlen betrachtete. Den Einsatz eines Gaffs kann man ihm aus heutiger Sicht nicht vorwerfen: So machte man das damals eben.

Noch ganz benommen trugen Bob und Eric den Fisch zum Haus von Mrs. Barnardiston. Das Gewicht von 14,2 Kilogramm wurde von John Thorpe und dem Gerätehändler Fred Harvey bestätigt, der den Karpfen einige Tage lang in seinem Laden in der Barton Street der Öffentlichkeit ausstellte.

Es war ein neuer britischer Rekord. Und Redmire Pool wurde ab diesem Tag in einem Atemzug mit den größten Karpfen Englands genannt.


Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

Redmire Pool. Die baumbestandenen Ufer des Redmire Pool schirmen das Wasser vor dem Wind ab. Ein guter Wildkarpfenbesatz und reiche Nahrungsgründe haben aus dem See eines der feinsten Karpfenwasser Großbritanniens gemacht

 

Dick Walker und der legendäre Rekordkarpfen „Clarissa“

Richard Walker, kurz Dick Walker, ist untrennbar mit dem Redmire Pool verbunden. Der Ingenieur, Schriftsteller und Angelexperte gehörte zu den einflussreichsten Anglern des 20. Jahrhunderts. Er war nicht nur ein hervorragender Praktiker, sondern auch ein analytischer Denker, der das Karpfenangeln auf eine wissenschaftliche Grundlage stellte.

Walker begann in den frühen 1950er Jahren am Redmire zu fischen. Er war Mitgründer des berühmten Carp Catchers Club, einer exklusiven Gruppe von Karpfenexperten, die ihre Erfahrungen und Techniken teilten und gemeinsam weiterentwickelten.

Der Fang von „Clarissa“

In der Nacht vom 13. auf den 14. September 1952 vollbrachte Dick Walker am Redmire Pool das Undenkbare. Er fing einen Karpfen von 44 Pfund, umgerechnet fast 20 Kilogramm. Der Fisch wurde auf den Namen „Clarissa“ getauft und lebte nach dem Fang noch viele Jahre im London Zoo, wo er tausende Besucher anzog.

Clarissa war nicht einfach ein großer Fisch. Sie war das Symbol einer neuen Ära des Karpfenangelns. Dick Walker hatte bewiesen, dass Karpfen von dieser Größe in englischen Gewässern existierten und mit den richtigen Methoden gefangen werden konnten.

Was Dick Walker am Redmire Pool veränderte

✓ Er entwickelte die berühmte Mark IV Karpfenrute speziell für große Karpfen
✓ Er pionierte den Einsatz von Haarbissen und vorsichtigeren Montagen
✓ Seine Schriften verbreiteten das Wissen über Karpfenverhalten
✓ Er bewies, dass wissenschaftliche Herangehensweise im Angeln Früchte trägt

Walkers Einfluss auf das moderne Karpfenangeln kann kaum überschätzt werden. Die Techniken, die er am Redmire Pool entwickelte und verfeinerte, sind die direkten Vorfahren der heute weltweit eingesetzten Karpfenangelmethoden.


Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

Bob Richards. Bob lächelt vergnügt angesichts seines zweiten Riesen (13,6 kg) vom Redmire, den er im Juli 1956 fing. Durch seine Fänge wurden unzählige andere Angler, darunter Dick Walker, B. B. (Pseudonym für: Denys Watkins-Pitchford), Fred J. und Pete Thomas auf den Redmire (Bernithan) Pool aufmerksam

 

Der Carp Catchers Club und die goldene Ära

Rund um den Redmire Pool entstand in den 1950er Jahren eine Gemeinschaft außergewöhnlicher Angler, die sich im Carp Catchers Club organisierten. Dieser Club war kein loser Verband, sondern eine ernsthaft arbeitende Gruppe von Anglern, die das Karpfenangeln systematisch weiterentwickeln wollte.

Wichtige Mitglieder des Carp Catchers Club

Pete Thomas gehörte zu den Gründungsmitgliedern und war regelmäßig am Redmire zu sehen. Er teilte sich mit Dick Walker den Ruhm um Clarissa und gehörte zur ersten Generation der modernen Karpfenangler.

Bob Richards, dessen Geschichte wir bereits erzählt haben, war ebenfalls Teil dieses Kreises. Sein erster Rekordkarpfen von 14,2 Kilogramm aus dem Jahr 1951 öffnete buchstäblich die Türen zu diesem legendären See.

B. B., das Pseudonym des Autors und Naturalisten Denys Watkins-Pitchford, war ein weiterer Besucher, dessen Schriften über das Karpfenangeln am Redmire eine ganze Generation von Anglern prägten. Seine romantischen und gleichzeitig präzisen Beschreibungen der nächtlichen Angelstunden machten den Redmire Pool in der Vorstellung der Leser zu einem mythischen Ort.

Fred J. und Pete Thomas bildeten den weiteren inneren Kreis. Gemeinsam mit Walker und Richards entwickelten sie Techniken, die heute als selbstverständlich gelten, damals jedoch revolutionär waren.

Kevin Clifford und die 1970er Jahre

Kevin Clifford schrieb später die wichtigste historische Aufarbeitung der Redmire-Geschichte. Er war selbst ein erfolgreicher Angler und fing im Juni 1975 neun Karpfen über 20 Pfund in einer einzigen Woche, darunter zwei Exemplare von jeweils 9,1 Kilogramm auf Mais. Dieser Fang war zu jener Zeit einzigartig.

Clifford half dabei, die Geschichte des Redmire Pool für die Nachwelt zu bewahren und in ihrer ganzen Tiefe zu dokumentieren. Seine Recherchen in alten Archiven und Angelbüchern legten die Ursprünge des berühmtesten Karpfengewässers der Welt offen.


Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

Kevin Clifford. Kevin mit zwei Redmire-Karpfen von 9,1 kg Gewicht, die im Juni 1975 auf Mais gefangen wurden – Teil eines zu jener Zeit noch einzigartigen Fangs von neun Zwanzigpfündern in einer Woche

 

Chris Yates und der letzte Weltrekord aus dem Redmire Pool

Jahrzehnte nach Dick Walkers Rekordkarpfen schrieb ein weiterer Angler Geschichte am Redmire Pool. Chris Yates, ein Schriftsteller und Angelphilosoph, fing im Jahr 1980 einen Karpfen von 51,5 Pfund, umgerechnet 23,4 Kilogramm. Dieser Fisch war ein neuer britischer Rekord und sollte es für viele Jahre bleiben.

Was Yates‘ Fang noch bemerkenswerter macht, ist die Art, wie er es tat. Er verwendete bewusst ältere, traditionellere Ausrüstung und legte besonderen Wert auf die Methodik und die Erfahrung des Angelns selbst, nicht nur auf das Ergebnis.

Chris Yates und seine Angelphilosophie

Yates verkörpert einen Gegenpol zur modernen, technisierten Karpfenangelwelt. Für ihn war das Angeln am Redmire immer auch ein geistiges und ästhetisches Erlebnis. Seine Bücher und Artikel über das Karpfenangeln am Redmire Pool gehören zu den meistgelesenen Angelschriften der englischen Literatur.

„The Secret Carp“ und „Casting at the Sun“ sind zwei seiner bekanntesten Werke, in denen der Redmire Pool eine zentrale Rolle spielt. Er beschreibt das Gewässer nicht nur als Angelplatz, sondern als lebendigen Ort mit eigener Geschichte und Atmosphäre.

Die Bedeutung von Chris Yates für den Redmire Pool

✓ Sein Rekord von 1980 hielt über ein Jahrzehnt
✓ Seine Schriften machten den Redmire Pool einem breiten Publikum bekannt
✓ Er verband Angelkultur mit literarischem Anspruch
✓ Sein Ansatz inspirierte eine neue Generation romantischer Karpfenangler


Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

Richard Walker am Redmire Pool. Richard bereitet den Unterfangkescher für die Landung eines 10,4 kg schweren Karpfens vor. Diese Aufnahme wurde im Juli 1955 gemacht und zeigt den Willow Pitch, wo Bob Richards seinen ersten Karpfenrekord mit 13,6 kg aufstellte

 

Die Rekordfische des Redmire Pool im Überblick

Im Laufe der Jahrzehnte wurden aus dem Redmire Pool mehrere Rekordkarpfen gemeldet. Hier eine Übersicht der wichtigsten Fänge:

Rang Angler Gewicht Jahr Bemerkung
1 Chris Yates 23,4 kg (51,5 Ib) 1980 Letzter britischer Rekord aus dem Redmire
2 Dick Walker ca. 20 kg (44 Ib) 1952 Legendäre „Clarissa“
3 Bob Richards 14,2 kg 1951 Erster großer Rekord aus dem Redmire
4 Bob Richards 13,6 kg 1956 Zweiter Riesenkarpfen von Bob Richards
5 Kevin Clifford 9,1 kg (x2) 1975 Teil eines einzigartigen Wochenfangs

 

Diese Fänge erstrecken sich über drei Jahrzehnte und spiegeln die außergewöhnliche Qualität des Fischbestands im Redmire Pool wider.


Montagen und Techniken der Redmire-Pioniere

Was die Angler am Redmire Pool von ihren Zeitgenossen unterschied, war nicht nur ihr Können, sondern ihre Bereitschaft, neue Techniken zu entwickeln und auszuprobieren. In einer Zeit, als Karpfenangeln noch als exzentrisch galt und kaum jemand wirklich wusste, wie man große Karpfen zuverlässig fängt, gingen diese Männer einen analytischen Weg.

Bob Richards Montage von 1951

Bobs Grundmontage war für seine Zeit clever durchdacht:

☐ Allcock’s Lancer Rute
☐ Ambidex Nr. 1 Rolle
☐ 2,8 kg Tragkraft Platilschnur
☐ Kleine durchbohrte Bleikugel (freistehend)
☐ Schrotblei als Stopper 60 cm vom Haken
☐ Zehnerhaken direkt an Hauptschnur
☐ Korkpose auf 1,50 m eingestellt
☐ Brotpaste in Honig getaucht als Köder

Die durchbohrte Bleikugel ist besonders interessant aus moderner Sicht, denn sie ist ein früher Vorläufer der heute allgegenwärtigen Inline- oder Run-Rig-Montagen. Bob Richards entwickelte unbewusst eine Montage, die dem modernen Karpfenangeln sehr nahesteht.

Dick Walkers revolutionäre Ansätze

Dick Walker brachte einen ingenieursmäßigen Verstand ans Wasser. Er analysierte Bissmuster, Köderverhalten und Karpfenpsychologie auf eine Weise, die damals völlig neuartig war.

Seine Mark IV Rute war speziell für den Kampf mit großen Karpfen ausgelegt, weit steifer und kraftvoller als die damals üblichen Angelruten. Walker erkannte, dass schwache Ausrüstung bei großen Karpfen zum Scheitern führt.

Dick Walkers Prinzipien

✓ Immer die richtige Ausrüstung für den Fisch verwenden
✓ Den Karpfen beobachten und verstehen, bevor man angelt
✓ Köder sorgfältig auswählen und vorbereiten
✓ Geduld als wichtigstes Werkzeug des Karpfenangelns
✓ Nachtangeln konsequent nutzen


Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

Redmire Pool. Dieses Bild wurde im Sommer 1953 aufgenommen. Es zeigt Pete Thomas, einen der Gründungsmitglieder des Carp Catchers Club, der sich mit Richard Walker den Triumph über „Clarissa“ teilt, einen 20 kg schweren Rekordkarpfen. Hier beobachtet er das Wasser von seinem zugewachsenen Versteck aus

 

Das Anfüttern als Schlüssel zum Erfolg

Eine der wichtigsten Lehren aus der Geschichte des Redmire Pool ist die Bedeutung des Anfütterns. Bob Richards ließ Eric Higgs über mehrere Tage hinweg an denselben Stellen anfüttern, bevor er selbst angelte. Diese Strategie war damals keineswegs selbstverständlich.

Das systematische Anfüttern, das Konditionieren der Karpfen auf bestimmte Futterplätze und Köderarten, ist heute ein Grundpfeiler des modernen Karpfenangelns. Die Redmire-Pioniere haben diese Technik nicht erfunden, aber sie haben sie konsequent angewendet und ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt.

Moderne Anfütterstrategien abgeleitet aus den Redmire-Erfahrungen

✓ Regelmäßiges Anfüttern über mehrere Tage oder Wochen
✓ Verwendung von Naturködern wie Mais, Brot und Boilies
✓ Anfütterung an markanten Stellen im Gewässer
✓ Anpassen der Ködermengen an Wassertemperatur und Jahreszeit
✓ Kombination aus Attraktions- und Nahrungsfutter


Warum der Redmire Pool für das moderne Karpfenangeln so wichtig ist

Der Einfluss des Redmire Pool auf das Karpfenangeln weltweit lässt sich kaum überschätzen. Was an diesem kleinen See in Herefordshire begann, hat sich in sechs Jahrzehnten zu einem weltweiten Angelsport entwickelt, der Millionen von Begeisterten verbindet.

Die wichtigsten Entwicklungen, die am Redmire begannen

Ruten und Ausrüstung: Dick Walkers Mark IV Karpfenrute war der direkte Vorläufer der modernen Karpfenrute. Das Konzept einer speziell für Karpfen ausgelegten, leistungsfähigen Rute wurde hier geboren.

Montagen: Die frühen Montagen am Redmire Pool, von Bobs durchbohrtem Blei bis zu Walkers verfeinerten Endtackle-Konzepten, legten den Grundstein für die Montagevielfalt des modernen Karpfenangelns.

Köder: Vom honiggetränkten Brotteig über Mais bis hin zu den ersten Boilies, die in den späten 1970er Jahren am Redmire erprobt wurden, entwickelte sich hier eine Köderphilosophie, die heute weltweit gilt.

Nachtangeln: Am Redmire Pool wurde das Nachtangeln zur Strategie erhoben. Die großen Karpfen bewegten sich vor allem in den Dämmerungs- und Nachtstunden, und die Angler passten sich an.

Catch and Release: Schon früh entwickelten die Redmire-Angler ein Bewusstsein für den Wert der Fische. Dick Walker ließ Clarissa nach der Bestandsaufnahme in den London Zoo überführen statt sie zu töten, ein damals ungewöhnlicher Schritt.


Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

Redmire Pool 2012 erneut von Cannabis übersät

 

Die Exklusivität des Redmire Pool

Ein wesentlicher Aspekt des Redmire Pool ist seine Exklusivität. Der See wurde nie öffentlich zugänglich gemacht. Der Zugang war stets auf wenige ausgewählte Angler beschränkt, was einerseits zum Schutz des Fischbestands beitrug und andererseits die mystische Aura des Gewässers verstärkte.

Der Carp Catchers Club hatte das exklusive Angelrecht in den 1950er Jahren. Später ging der Zugang an andere Gruppen über. Diese kontrollierte Zugangsstruktur verhinderte eine Überfischung und bewahrte die besondere Atmosphäre des Sees.

Vorteile des eingeschränkten Zugangs

✓ Karpfen blieben wild und vorsichtig
✓ Keine Überfischung durch zu viele Angler
✓ Das Gewässer behielt seinen natürlichen Charakter
✓ Jeder Anglertag war wirklich besonders
✓ Die Fische erreichten ihr maximales Wachstumspotenzial

Diese Philosophie des kontrollierten Angelns ist auch für moderne Gewässerbewirtschafter ein wertvolles Modell. Zu viel Angeldruck schadet sowohl den Fischen als auch der Qualität des Angelns.


Redmire Pool heute

Was ist aus dem legendären See in Herefordshire geworden? Der Redmire Pool existiert noch immer als privates Gewässer. Er ist nach wie vor nicht öffentlich zugänglich und wird von seinen Eigentümern mit großer Sorgfalt gepflegt.

Der Fischbestand hat sich über die Jahrzehnte verändert. Einige der legendären alten Wildkarpfen aus dem ursprünglichen Besatz von 1934 lebten bis ins hohe Alter. Neue Generationen von Karpfen sind in den See eingewachsen.

Die Rekorde, die einst aus dem Redmire Pool kamen, sind längst von anderen Gewässern übertroffen worden. Die modernen Karpfenrekorde stammen aus intensiv bewirtschafteten Kommerzialseen mit riesigem Bestand an Spiegelkarpfen. Doch das mindert die historische Bedeutung des Redmire Pool in keiner Weise.

Der Redmire Pool als lebendiges Denkmal

✓ Pilgerort für Karpfenbegeisterte aus aller Welt
✓ Symbol für die Anfänge des modernen Karpfenangelns
✓ Beweis, dass kleine Gewässer die größten Geschichten schreiben können
✓ Erinnerung an eine Zeit, als Karpfenangeln noch Pionierarbeit war


Was Angler aus der Geschichte des Redmire Pool lernen können

Die Geschichte des Redmire Pool ist mehr als eine Ansammlung von Rekorden und Namen. Sie enthält zeitlose Lektionen, die für jeden Angler wertvoll sind, egal ob er auf Karpfen oder andere Fischarten aus ist.

Lektion 1: Geduld ist keine Schwäche

Bob Richards besuchte den Redmire Pool zehnmal, bevor er seinen ersten großen Karpfen fing. Er ließ Tage lang anfüttern, bevor er selbst angelte. Geduld war nicht nur eine Tugend, sondern eine aktive Strategie.

🎯 Anwendung heute: Erkundige das Gewässer gründlich, bevor du deine Angel ins Wasser wirfst. Anfüttern und Beobachten sind keine verlorene Zeit, sondern Investitionen in den Fangerfolg.

Lektion 2: Ausrüstung muss zum Fisch passen

Dick Walker baute sich eine Rute, weil es keine geeignete auf dem Markt gab. Er erkannte, dass die damals erhältliche Ausrüstung für große Karpfen schlicht ungeeignet war und handelte konsequent.

🎯 Anwendung heute: Investiere in Ausrüstung, die speziell für deine Zielfische ausgelegt ist. Universell einsetzbare Kompromissausrüstung ist selten optimal.

Lektion 3: Beobachtung kommt vor dem Werfen

Die erfolgreichen Angler am Redmire Pool waren bekannt dafür, lange Zeit mit Beobachten zu verbringen, bevor sie die erste Angel auswarfen. Sie studierten das Verhalten der Karpfen, ihre bevorzugten Routen und Nahrungsplätze.

🎯 Anwendung heute: Nimm dir am Gewässer 20 bis 30 Minuten Zeit zum Beobachten, bevor du angelst. Polarisierende Sonnenbrillen helfen dabei, Fische unter der Oberfläche zu sehen.

Lektion 4: Wissen teilen macht alle besser

Der Carp Catchers Club war kein Geheimbund, der sein Wissen hortete, sondern eine Gemeinschaft, die ihre Erkenntnisse aktiv teilte. Das Ergebnis war ein Wissensfortschritt, der das gesamte Karpfenangeln nach vorne brachte.

🎯 Anwendung heute: Teile deine Erfahrungen mit anderen Anglern. Angelgemeinschaften und Foren sind moderne Entsprechungen des Carp Catchers Club.

Lektion 5: Der Fisch verdient Respekt

Von Bob Richards, der den Einsatz des Gaffs später bereute, bis zu Dick Walker, der Clarissa in den Zoo brachte statt sie als Trophäe zu behandeln, zeigen die Redmire-Angler ein wachsendes Bewusstsein für den Wert des Fisches.

🎯 Anwendung heute: Catch and Release, schonende Behandlung und kurze Haltezeiten aus dem Wasser sind Ausdruck von Respekt gegenüber dem Fisch und dem Gewässer.


Berühmte Zitate über den Redmire Pool

Die Faszination des Redmire Pool hat Angler und Schriftsteller zu unvergesslichen Worten inspiriert.

Kevin Clifford beschrieb den See als Ort, der „die Fantasie von Anglern auf der ganzen Welt entzündet hat und entzünden wird, solange Karpfen in englischen Gewässern schwimmen.“

Chris Yates schrieb über seine Zeit am Redmire, dass er dort nicht nur Karpfen, sondern auch sich selbst gefunden habe. Der See war für ihn ein Ort der Reflexion und des inneren Friedens ebenso sehr wie ein Angelplatz.

Dick Walker hielt fest, dass der Redmire Pool ihn gelehrt habe, dass alle Theorie nichts wert sei ohne die Bereitschaft, am Wasser zu sitzen und zu beobachten.


Saisonkalender für das Karpfenangeln im Stil der Redmire-Pioniere

Obwohl der Redmire Pool selbst nicht öffentlich zugänglich ist, können Angler die Prinzipien der Redmire-Pioniere auf eigene Gewässer anwenden. Hier eine saisonale Übersicht:

Monat Wassertemperatur Strategie Köder Tageszeit
März bis April 8 bis 12°C Langsames Angeln, wenig Futter Brot, Mais Mittag bis 15 Uhr
Mai bis Juni 13 bis 18°C Aktive Phase beginnt Boilies, Mais Morgens und abends
Juli bis August 18 bis 24°C Beste Fangsaison Alle Köder Dämmerung und Nacht
September bis Oktober 12 bis 17°C Herbst-Fressphase Boilies, Partikel Ganztags
November bis Februar unter 10°C Winterruhe, wenig aktiv Kleine Köder Mittags bei Sonne

Empfohlene Bücher über den Redmire Pool

Wer mehr über die Geschichte des Redmire Pool erfahren möchte, dem seien folgende Werke empfohlen:

📚 „Redmire Pool“ von Kevin Clifford und Len Arbery
Das Standardwerk zur Geschichte des Sees. Clifford hat jahrelang recherchiert und alle wichtigen Angler und ihre Geschichten dokumentiert. Unverzichtbar für jeden Karpfenbegeisterten.

📚 „The Secret Carp“ von Chris Yates
Yates schildert seine persönlichen Erfahrungen am Redmire Pool in literarischer Form. Ein Buch, das zeigt, dass Angeln weit mehr als nur das Fangen von Fischen sein kann.

📚 „Carp Fever“ von Kevin Maddocks
Eines der einflussreichsten Bücher über das moderne Karpfenangeln. Maddocks greift viele Techniken auf, die am Redmire Pool entwickelt wurden.

📚 „Casting at the Sun“ von Chris Yates
Ein weiteres Werk von Yates, das die Philosophie des traditionellen Karpfenangelns in den Mittelpunkt stellt. Der Redmire Pool spielt auch hier eine zentrale Rolle.


Vergleich zwischen dem Redmire Pool und modernen Kommerzialseen

Es ist interessant, den Redmire Pool mit den modernen Karpfengewässern zu vergleichen, die heute die Angelwelt dominieren.

Merkmal Redmire Pool Moderne Kommerzialseen
Größe 1,2 ha 2 bis 50 ha
Karpfenbestand Gering, Wildkarpfen Hoch, Spiegelkarpfen
Zugänglichkeit Streng privat Oft öffentlich buchbar
Rekordfische Bis 23,4 kg Bis über 40 kg
Atmosphäre Natürlich, historisch Oft kommerziell
Angeldruck Sehr gering Teilweise sehr hoch
Köderangebote Minimal Bootsservice, Banksticks
Geschichte Unvergleichlich Meist jung

 

Keiner dieser Vergleiche macht moderne Gewässer schlechter oder den Redmire Pool besser. Es sind schlicht verschiedene Angelerlebnisse. Aber die Geschichte des Redmire zeigt, dass Qualität vor Quantität steht und ein kleines, gut gepflegtes Gewässer Weltruhm erlangen kann.


Der Redmire Pool als Pilgerort des Karpfenangelns

Für viele ernsthafte Karpfenangler hat der Redmire Pool eine fast spirituelle Bedeutung. Angler aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und sogar aus Übersee reisen nach Herefordshire, um den See wenigstens von außen zu sehen, auch wenn ein Angelzugang nicht möglich ist.

Diese Faszination erklärt sich nicht allein aus den Rekorden. Es ist die Geschichte dahinter, die Menschen anzieht. Die Vorstellung, dass auf diesem kleinen, unscheinbaren Gewässer vor 70 Jahren Männer saßen und eine neue Art des Angelns erfanden, mit selbstgebauten Ruten, improvisierten Montagen und einer Begeisterung, die keine kommerziellen Interessen kannte.

🎯 Reisetipp für Karpfenangler in England
Wer die anglistische Heimat des Karpfenangelns besuchen möchte, findet in der Umgebung von Ross-on-Wye in Herefordshire mehrere angeltaugliche Gewässer. Das Gebiet liegt in einer der schönsten Landschaften Englands und lohnt eine Reise auch für Nicht-Angler.


Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

Redmires über Pool

 

Zusammenfassung: Was den Redmire Pool unsterblich macht

Der Redmire Pool in Herefordshire ist mehr als ein Gewässer. Er ist ein Symbol. Auf 1,2 Hektar Wasserfläche entstand in einem Zeitraum von drei Jahrzehnten das Fundament des modernen Karpfenangelns. Drei Weltrekorde, unzählige Pioniere und eine Gemeinschaft von Anglern, die ihr Wissen teilten und die Grenzen des Möglichen verschoben.

Die fünf größten Vermächtnisse des Redmire Pool

✓ Bob Richards erster Weltrekord von 1951 und die Entdeckung des Sees als Karpfenparadies
✓ Dick Walkers revolutionäre Ausrüstungs- und Technikentwicklungen
✓ Der Carp Catchers Club als Modell für die gemeinsame Wissensweiterentwicklung
✓ Chris Yates letzter Weltrekord und seine literarische Aufarbeitung des Angelns
✓ Kevin Cliffords historische Dokumentation, die die Geschichte für die Nachwelt sicherte

Ob du selbst einmal an einem Karpfengewässer sitzt und auf deiner Fliegenfliege einen großen Fisch landen willst oder ob du einfach die Geschichte des Angelns faszinierend findest: Der Redmire Pool verdient es, bekannt zu sein. Er ist der Ort, an dem alles begann.


Häufig gestellte Fragen zum Redmire Pool

Kann man am Redmire Pool angeln?

Nein. Der Redmire Pool ist ein privates Gewässer und nicht öffentlich zugänglich. Der Angelzugang war seit jeher auf ausgewählte Angler beschränkt. Aktuelle Informationen zu möglichen Ausnahmegenehmigungen oder Wartenlisten sind beim Eigentümer des Gewässers zu erfragen.

Wer hat am Redmire Pool den schwersten Karpfen gefangen?

Der schwerste dokumentierte Karpfen aus dem Redmire Pool ist der Weltrekordkarpfen von Chris Yates aus dem Jahr 1980 mit einem Gewicht von 51,5 Pfund, also rund 23,4 Kilogramm.

Was ist die „Clarissa“?

Clarissa ist der Name des Karpfens, den Dick Walker am 13. September 1952 am Redmire Pool fing. Der Fisch wog 44 Pfund, also fast 20 Kilogramm, und war damals ein britischer Rekord. Clarissa lebte nach dem Fang viele Jahre im London Zoo.

Wie groß ist der Redmire Pool?

Der Redmire Pool hat eine Wasserfläche von etwa 1,2 Hektar. Er ist damit ein sehr kleines Gewässer, was seinen Ruhm als Karpfengewässer umso bemerkenswerter macht.

Wo liegt der Redmire Pool?

Der Redmire Pool liegt in einem Tal nahe der Ortschaft Ross-on-Wye in der Grafschaft Herefordshire im Westen Englands, unweit der Grenze zu Wales.

Wann wurde der Redmire Pool mit Karpfen besetzt?

Der Karpfenbesatz des Redmire Pool erfolgte im Jahr 1934. Die Karpfen wurden weitgehend in Ruhe gelassen, bis Bob Richards 1951 begann, dort systematisch zu angeln.


Hinweis: Dieser Artikel basiert auf historisch überlieferten Berichten und Sekundärquellen. Gewichtsangaben aus älteren Quellen sind in den Originaleinheiten (Pfund) und nach bestem Wissen in Kilogramm umgerechnet. Aktuelle Zugangsinformationen zum Redmire Pool können sich ändern. Beachte stets die lokalen Fischereivorschriften und Eigentumsrechte beim Besuch von Privatgewässern.

Redmire Pool. Der legendäre englische Karpfensee der Rekorde

Redmire Pool Infografik

 

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