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Die besten Booms, Bleie und Montagen für die Meeresangelei! Erfahren Sie, wie Sie mit dem passenden Zubehör Ihre Fangquote steigern
Booms, Bleie und Montagen. Die moderne Meeresangelei lebt von Innovation: Booms (Abstandhalter), spezielle Bleie und ausgeklügelte Montagen sind heute unverzichtbar, um Köder optimal zu präsentieren und gezielt dorthin zu bringen, wo die Fische stehen. Ob Brandungsangeln oder Bootsangeln – mit dem richtigen Zubehör erhöhen Sie nicht nur Ihren Fangerfolg, sondern passen Ihre Ausrüstung flexibel an Strömung, Tiefe und Untergrund an. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Booms und Bleie sich für verschiedene Angelmethoden bewährt haben und wie Sie Ihre Montage perfekt auf die jeweilige Situation abstimmen.
Bleigewichte für das Salzwasserangeln. So findest du das passende Gewicht
Warum ist das richtige Bleigewicht so wichtig?
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Hält den Köder zuverlässig am Grund
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Sorgt für eine optimale Bisserkennung
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Erleichtert das Angeln bei Wind, Wellen und Strömung
Grundregeln für die Auswahl
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Je tiefer das Wasser und je stärker die Strömung, desto schwerer sollte das Blei gewählt werden.
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Für das Naturköderangeln vom Boot eignen sich eiförmige oder konische Bleie – gängige Gewichte: 170 bis 900 Gramm.
Aktuelle Trends und Tipps
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Viele Angler setzen heute auf Drahtschnur statt Nylon:
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Drahtschnur ist deutlich dünner, bietet weniger Widerstand in der Strömung.
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Dadurch reicht oft ein leichteres Blei, um den Köder am Grund zu halten.
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Drahtschnur dehnt sich nicht – Bisse werden schneller erkannt und verwertet.
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Worauf solltest du achten?
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Das gesamte Angelgerät muss aufeinander abgestimmt sein, besonders bei der Verwendung von Drahtschnur.
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Für Angeltouren in Nordsee oder Atlantik. Lass dich vom Kapitän beraten, damit dein Köder auch wirklich den Grund erreicht.
Beliebte Bleiformen für das Salzwasserangeln
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Eiförmige Bleie. Vielseitig, rollen nicht so leicht weg
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Konische Bleie. Dringen gut in sandigen Boden ein
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Sargbleie. Besonders stabil bei starker Strömung
Mit dem richtigen Bleigewicht und einer passenden Schnur bist du bestens für das Boots- und Brandungsangeln im Salzwasser gerüstet – und steigerst deine Fangchancen deutlich!
Mit einem Boot kann man die Fanggründe draußen im Meer leicht erreichen. Wer aber den Küstenbereich verlässt, wird den starken Tidenstrom zu spüren bekommen. Das heißt, man muss sehr schwere Bleigewichte fischen. Wenn der Tidenstrom nicht zu hart ist, kann man leichtes Gerät, wie hier die Pilk-Angel, sehr gut benutzen.
Booms, Bleie und Montagen, Knotenschutz
Zwischen Hauptschnur und Vorfach muss ein Puffer geschaltet werden, der den Boom stoppt. Meist übernimmt ein Wirbel diese Aufgabe. Wer eine besonders kräftige Montage braucht, nimmt statt des Wirbels einen Springring. Egal, wie man Vorfach und Hauptschnur verbindet, der Verbindungsknoten muss vor dem Boom geschützt werden, damit der Boom den Knoten nicht durchscheuert oder zerschlägt. Darum schaltet man eine Perle oder ein Stück Schlauch zwischen das untere Ende des Booms und den Wirbel.
Krallenbleie – Unverzichtbar beim Brandungsangeln
Wer beim Brandungs- oder Bootsfischen erfolgreich sein möchte, sollte nicht nur auf das Gewicht des Bleis achten. Die richtige Bleiform und Technik sind entscheidend – besonders an der Nord- und Ostseeküste. Hier erfährst du, worauf es aktuell ankommt und welche Bleie sich bewährt haben.
Warum Krallenbleie?
Herausforderungen beim Angeln in der Brandung.
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Starke Strömungen, vor allem auf sandigem Grund
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Weite Würfe für optimale Platzierung des Köders
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Sicherer Halt am Grund, damit der Köder nicht abtreibt
Lösung. Krallen- oder Ankerbleie
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Speziell entwickelt, um auch bei kräftiger Strömung sicher am Grund zu bleiben
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Erhältlich in Gewichten von 85 bis 300 g – für jede Angelsituation das passende Modell
Bleiformen im Überblick
Für weite Würfe.
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Stromlinienförmige Bleie wie Olive, Torpedo oder das „Arlesey“-Blei sorgen für maximale Wurfweite und Präzision
Für festen Halt.
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Krallenbleie mit eingegossenen, ankerförmigen Drähten
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Selbst ein 80-g-Krallenblei hält oft besser als ein 680-g-Blei ohne Drähte
Innovation. Abklappbare Drähte
Vorteile moderner Krallenbleie.
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Drähte fixieren das Blei während des Wurfes und auf dem Grund
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Beim Einholen klappen die Drähte automatisch nach hinten – das reduziert Hänger an Steinen oder im Kraut
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Standard bei Brandungsanglern, da sie Griffigkeit und einfache Handhabung optimal verbinden
Empfohlene Größe für den Weitwurf.
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150 g – das ideale Gewicht für die meisten Situationen an Nord- und Ostsee
Aktuelle Tipps
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Nachhaltigkeit im Fokus. Immer mehr Hersteller setzen auf bleifreie Alternativen aus Stahl oder Zink – gut für Umwelt und Fischbestand!
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Innovative Modelle. Neue Krallenbleie mit wechselbaren Drahtsystemen bieten noch mehr Flexibilität
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Online-Shops & Fachmärkte. Die Auswahl an Krallenbleien ist heute größer denn je – vergleichen lohnt sich!
Krallenbleie sind das Must-have für alle, die in der Brandung angeln. Sie bieten sicheren Halt, einfache Handhabung und sind in vielen modernen Varianten erhältlich. Wer auf Nachhaltigkeit achtet, findet inzwischen auch umweltfreundliche Alternativen. So bleibt das Angeln spannend – und die Ausbeute stimmt!
Drei Bleigewichte für die Bootsangelei, die für unterschiedliche Situationen gebaut sind: ein kegelförmiges 900 g Blei für verschiedene Einsatzmöglichkeiten (1), ein 170-g-Blei mit Draht für die Wurfangelei vom Boot aus (2), und ein tropfenförmiges 227-g-Blei („Bomb“) für das Fischen im schwachen Tidenstrom.
Die richtige Wahl der Angelgewichte. Was zählt wirklich?
Warum sind verschiedene Gewichte beim Angeln wichtig?
Beim Angeln kommt es nicht nur auf die richtige Rute oder den passenden Köder an – auch das Gewicht spielt eine entscheidende Rolle. Moderne Angelmethoden und wechselnde Bedingungen erfordern Flexibilität und Know-how bei der Auswahl.
Schwere Gewichte für starke Strömung und große Tiefe
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Extra schwere, eiförmige Gewichte oder Tropfenbleie mit Draht sorgen für sicheren Halt am Grund, selbst bei starker Strömung oder großer Wassertiefe.
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Solche Bleie kommen zum Einsatz, wenn Strömung und Tiefe das leichtere Gerät an seine Grenzen bringen – auch wenn die Zielfische eigentlich kleiner sind.
Leichtere Bleie bei ruhiger See
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Bei ruhigem Wasser genügt oft ein torpedoförmiges Blei zwischen 50 und 170 Gramm für die Brandungsfischerei.
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Für das Angeln vom Boot in tieferen Gewässern empfehlen sich Bleie von 120 bis 300 Gramm.
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Moderne Bleie sind häufig aus umweltfreundlicheren Materialien wie Tungsten erhältlich, da Bleiverbote in vielen Regionen zunehmen (Stand 2025).
Effizientes Spinn- und Schleppfischen
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Stromlinienförmige Bleie reduzieren den Wasserwiderstand und ermöglichen ein natürliches Köderspiel.
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Spiralbleie sind besonders praktisch: Sie lassen sich schnell wechseln, ohne die Leine zu durchtrennen.
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Das Wye-Blei verhindert unerwünschten Drall beim Einholen.
Blei-Oliven: Flexibel und beliebt
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Blei-Oliven gleiten auf der Leine und lassen sich einfach in der Position verändern – ideal für Posenangler im Meer.
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Tipp: Knoten mit einer Perle oder einem Stück Gummischlauch schützen, damit das Gewicht nicht verrutscht.
Aktuelle Trends
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Umweltfreundliche Alternativen zu Blei gewinnen an Bedeutung, viele Angler setzen auf Tungsten oder Stahl.
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Gesetzliche Vorgaben zum Bleiverbot werden strenger, besonders in Naturschutzgebieten.
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Innovative Schnellwechselsysteme erleichtern den Bleitausch und schonen das Material.
Mit dem passenden Gewicht passt sich das Angelgerät optimal an die jeweiligen Bedingungen an – für mehr Erfolg und Freude am Wasser. Wer aktuelle Entwicklungen beachtet und flexibel bleibt, fischt nicht nur erfolgreicher, sondern auch nachhaltiger.
Hänger-Gefahr
Über einem hängerträchtigen Grund kann man sehr leicht Gerät verlieren, und das wird teuer. Kosten sparen kann man, wenn man statt eines Bleigewichts Steine oder Zündkerzen benutzt. Diese werden mit einem Stück Schnur verbunden, das eine geringere Tragkraft als die Hauptschnur hat, und beim Hänger einfach abgerissen.
So kann man wenigstens das andere Vorfach retten. Oder man benutzt Auswuchtbleie von der Reifenmontage, die man bei Tankstellen bekommt. Eine andere Möglichkeit, Montagen vom hängerträchtigen Grund fernzuhalten, ist ein Bleilift (links). Er wird direkt hinter dem Gewicht am Ende der Schnur angebracht. Beim Einkurbeln wird das Blei wie mit Flugzeugflügeln angehoben und von einem Hänger ferngehalten. Dieser Bleilift wird angewandt, wenn man auf einem Stück Meeresgrund fischt, der von Kraut oder anderem umgeben ist.
Booms – Die Geheimwaffe beim Meeresangeln
Booms sind aus der modernen Meeresangelei nicht mehr wegzudenken. Sie sorgen für bessere Köderpräsentation, weniger Verhedderungen und mehr Fangerfolg. Doch was macht sie so besonders – und welche aktuellen Trends gibt es?
Was sind Booms?
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Ursprung. Ursprünglich aus Großbritannien, heute weltweit im Einsatz.
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Name. Aus der Seemannssprache – bedeutet so viel wie „Ausleger“ oder „Baum“.
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Material. Früher oft Metall, heute meist aus robustem Kunststoff oder Nylon.
Boom-Typen im Überblick
1. Booms für Vorfächer
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Halten das Vorfach auf Abstand zur Hauptschnur.
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Verhindern Verhedderungen beim Werfen und Einholen.
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Moderne Varianten wie „Bait-Arms“ setzen sich durch.
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Schnell montiert: Einfach auf die Schnur fädeln und mit Stopperknoten fixieren.
2. Booms für Gewichte
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Ideal für Laufmontagen beim Boots- und Küstenangeln.
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Gleit-Booms mit Kunststoffschlauch schützen die Hauptschnur.
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Auch als DIY-Lösung: Stück einer Kugelschreibermine als Schlauch verwenden.
Innovation. Klapp-Booms
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Lassen sich für den Wurf an die Schnur anlegen – für maximale Wurfweite.
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Spreizen sich im Wasser automatisch ab.
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Perfekt für empfindliche Köder.
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Tipp: Mit „Bait-Clip“ bleibt der Haken beim Wurf optimal fixiert.
Spezial-Booms für die Tiefe
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Für das Angeln in großen Tiefen. Modelle wie „Clements“ oder „Kilmore“.
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Hochwertige Materialien. Messing oder Edelstahl, oft mit Keramikführungen.
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Schützen die Schnur und tragen hohe Gewichte.
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Achtung. Diese Booms sind teurer, werden aber zunehmend durch günstigere Nylon-Varianten ersetzt.
Tipps für die Praxis
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Weitwurf. Gleit-Booms nur bei starker Hauptschnur (>22 kg Tragkraft) verwenden.
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Montage. Immer darauf achten, dass der „Schwanz“ des Booms in Richtung Haken zeigt – so läuft das Gewicht sauber durch.
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Nachhaltigkeit. Moderne Booms sind langlebig und wiederverwendbar – ein Plus für Umwelt und Geldbeutel.
Aktuelle Trends
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Leichtere, stabilere Materialien. Neue Kunststoffe und Carbon sorgen für noch bessere Wurfeigenschaften.
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Smarte Booms. Erste Modelle mit integrierten Sensoren zur Bisserkennung sind im Handel.
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Farbliche Anpassungen. UV-aktive Booms erhöhen die Sichtbarkeit unter Wasser – besonders bei trübem Wetter ein Vorteil.
Booms sind ein Muss für jeden Meeresangler. Mit den richtigen Modellen und ein paar Kniffen holst du das Maximum aus deinem Angelausflug heraus – egal ob an der Küste oder auf hoher See!
Zum Brandungsfischen in starker Strömung braucht man Krallenbleie. Das Torpedo-Blei (1) hat weiche Messingdrähte, die mit einem Zug gelöst werden können, das Krallenblei (2) Drahtkrallen, die beim Einzug wegklappen. Das Torpedo-Blei mit darüber montierten Plastikkrallen (3) ist schnell anzubringen.
Verdrallte Running Booms? So klappt’s ohne Ärger!
Beim Meeresangeln sind Running Booms aus Draht beliebt – doch sie haben ihre Tücken. Wer nicht aufpasst, riskiert, dass sich die Montage verdreht und der Köder wirkungslos bleibt. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich das Problem vermeiden.
Das Problem. Verdrallte Montagen
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Running Booms gleiten auf der Hauptschnur und können sich beim Auswerfen um diese wickeln.
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Der Köder bleibt dann oberhalb des Booms hängen – die Montage funktioniert nicht mehr.
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Besonders häufig passiert das, wenn die Montage direkt und schnell ins tiefe Wasser fällt.
So verhinderst du das Verdrallen
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Langsam ablassen. Lass die Montage kontrolliert und gerade zum Meeresgrund sinken.
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Nicht werfen. Vermeide kräftiges Auswerfen in tiefe Bereiche – besser ist ein sanftes Ablegen.
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Aktuelle Empfehlung. Viele Angler setzen inzwischen auf Booms aus Kunststoff oder spezielle Anti-Tangle-Systeme, die das Verdrallen zusätzlich verhindern.
Moderne Alternativen
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Anti-Tangle-Booms. Neue Modelle aus Kunststoff oder mit integriertem Wirbel sorgen für mehr Stabilität.
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Innovative Montagen. Hersteller bieten immer mehr Systeme an, die das Verdrallen nahezu ausschließen.
Mit diesen Tipps bleibt deine Montage fängig – und der Frust am Wasser gehört der Vergangenheit an!
Krallenbleie
Ein Krallenblei mit für den Wurf nach hinten geklappten Krallen (1). So fällt es auf den Meeresgrund. Die Krallen verhindern, dass es abgetrieben wird. Beim Einkurbeln klappen die Krallen nach hinten (2). Manche Angler wickeln um das Blei noch ein Gummiband, damit die Krallen auch in sehr starker Strömung nicht wegklappen.
Eine Auswahl von Booms („Abstandhaltern“): Der Eddystone-Boom (1), Clements-Boom (2-4), ein Kilmore-Boom (5) und die moderne Version des Plastik-Booms (6).
Der Köder-Clip
Berührt das Blei den Boden, lässt die Spannung der Schnur nach. Der Boom löst sich vom Köder-Clip. Die Perle über dem Haken verhindert, dass der Köder auf dem Vorfach hochrutscht.
Sliding Boom (Lauf-Montage)
Der moderne Plastik- Boom ist perfekt für die Laufmontage auf kurze Distanz, wenn vom Felsen oder vom Boot gefischt wird.
Das Rundblei (links) und das Sargblei (rechts) bieten auf weichem Grund einen Vorteil: Weil diese Bleie flach sind, sinken sie nicht so schnell ein. Für das Brandungs- und Weitwurffischen sind diese Bleie nicht geeignet, weil sie im Wurf oder in der Strömung die Schnur sehr stark verdrallen.
Das bananenförmige Wye-Blei (1) ist das ideale Spinngewicht und kann wie das Spiral-Blei (2) sehr einfach montiert werden. Die Blei-Olive (3) kann auch zum Spinnen oder auch für die Posenfischerei genommen werden, und die Bleikugel (4) ist am besten für schwere Posenfischerei.
Sliding-Booms (1-3) sind leicht zu montieren. Plastik- Booms (4-5) werden mit Perlen und Stopperknoten in Position gehalten. Eine Metallversion des Plastik-Booms (6). Ein Drei-Wege-Wirbel mit Perlen (7) ist eine billige Möglichkeit, einen Seitenarm zu montieren. Der französische Boom (8) wird auf der Hauptschnur fixiert, indem man die Schnur um das Zentralöhr dreht. Die Position dieses Booms lässt sich leicht verändern.











